Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Therme: Auf gleicher Welle. Nach Rundem Tisch / WiBAG und Privathoteliers wollen in vier Arbeitsgruppen ein Konzept erarbeiten, in dem sich jeder wiederfindet, und gleichzeitig strittige Fragen ausräumen.

 |  NOEN, ANDI.BRUCKNER
Von Elisabeth Tritremmel und Pia Reiter

BURGENLAND / Am Montag fand der angekündigte Runde Tisch zwischen Vertretern der WiBAG (Wirtschaftsservice Burgenland AG) und den Vertretern der privaten Partnerbetriebe der Sonnentherme statt. Im Vorfeld hatte es Unruhe wegen der Pläne der WiBAG, ein zweites Thermenhotel in Lutzmannsburg zu bauen, gegeben. Außerdem war Kritik laut geworden, dass nur mehr Gäste des Hotels Sonnenpark den ehemaligen „Silent Dome“, den Ruhebereich der Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau, benutzen dürfen. Die BVZ berichtete.

Nach dem Gespräch am Montag blickt man optimistisch in die Zukunft. „Im Grunde war es ein sehr positives Gespräch. Wir sind uns einig, dass wir einen guten Standort haben“, so Thomas Angerer, Vertreter der Hoteliers. Die WiBAG und die Hoteliers haben sich darauf geeinigt, an vier Kernbereichen zu arbeiten: Kommunikation und Zusammenarbeit, gemeinsames Marketing, Qualitätssicherung und -verbesserung sowie Zukunftsvisionen für den Standort.

„Zusammenarbeit  auf Augenhöhe“

Hier soll laut WiBAG-Direktor Franz Kast auch der Masterplan aus dem Jahr 2010 nochmals zur Hand genommen und adaptiert werden. „Dinge, die hier noch nicht erledigt worden sind, sollen erledigt werden“, so Kast. „Das Interesse liegt ganz klar auf einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe.“

Die vier Kernbereiche sollen in den kommenden drei Monaten in Arbeitsgruppen behandelt werden. Die Themen zweites Hotel der WiBAG und Zugänglichkeit des Silent Dome werden mittelfristig in diese Diskussionspunkte inkludiert werden, sie kamen am Montag aber nicht auf den Tisch. „Wir haben uns eher darauf geeinigt, die Richtung der weiteren Zusammenarbeit festzulegen“, so Angerer. „Wir sind optimistisch, dass es in die richtige Richtung geht.“

Auch Kast betont: „Wir wollen ein Konzept erarbeiten, in dem sich jeder wiederfindet. Wir wollen eine gemeinsame Linie finden, denn nur dann sind wir stark. Die Positionierung vor Ort muss man leben und verstärken.“ Bereits in vierzehn Tagen soll nochmals ein runder Tisch stattfinden.