Erstellt am 18. Februar 2013, 13:18

Top-Jugendticket erweitert. Burgenländische Schüler und Lehrlinge bis zum 24. Lebensjahr können ab sofort im Rahmen des Top-Jugendticket, das für die Einrichtungen des Verkehrsverbund Ostregion gültig ist, auch den Gelegenheitsverkehr im Land nützen.

Der Preis, 60 Euro im Jahr, bleibt gleich. Entlastend sei die Erweiterung für jene Jugendliche, die an Wochentagen im Internat sind und am Wochenende beispielsweise vom Landessüden in den -norden pendeln müssen, teilte Landeshauptmann Hans Niessl (S) heute, Montag, bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit.

Niessl sprach von einer "wichtigen Entlastung auch für das Familienbudget" und rechnete vor, dass die Betroffenen (640 Lehrlinge und rund 65 Schüler im Jahr) mehr als 320 Euro im Jahr sparen würden, "in Extremfällen sogar über 1.000 Euro". Für die Strecke Eisenstadt-Pinkafeld (Bezirk Oberwart) seien für die Hinfahrt 11,50 Euro, für die Rückfahrt 18,30 Euro zu bezahlen. Für die Erweiterung werden vom Land 220.000 Euro pro Jahr zusätzlich aufgewendet.

Bis Ende Februar gilt auf den Strecken des Gelegenheitsverkehrs eine Übergangsregelung und ist kostenlos. Ab 1. März muss das Ticket vorgewiesen werden. Mitarbeiter der Arbeiterkammer Burgenland (AK), deren Vertreter sich für die rasche Umsetzung eingesetzt haben, werden in den nächsten Wochen Schulen besuchen und Tickets verkaufen. Seitens der AK hätte man mit einer Einführung im nächsten Schuljahr gerechnet. Daher sei man "dankbar, dass wir nicht bis September warten mussten", erklärte AK-Präsident Alfred Schreiner.

Seitens der Jungen ÖVP Burgenland zeigte man sich in einer Aussendung über das aktuelle Angebot des Top-Jugendtickets noch nicht zufrieden. Landesobmann Christoph Wolf forderte unter anderem die Ausweitung auch auf Studenten.