Erstellt am 25. Mai 2011, 11:32

Tourismus erlitt im Winter 2010/11 Einbußen. Die österreichischen Beherbergungsbetriebe haben die abgelaufene Wintersaison 2010/11 (November bis April) gegenüber der Vorjahresperiode mit einem Rückgang bei den Nächtigungen um 1,1 Prozent auf 62,04 Millionen abgeschlossen. Das entspricht dem Niveau von 2006/07.

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe haben die abgelaufene Wintersaison 2010/11 (November bis April) gegenüber der Vorjahresperiode mit einem Rückgang bei den Nächtigungen um 1,1 Prozent auf 62,04 Millionen abgeschlossen. Das entspricht dem Niveau von 2006/07.

Die Übernachtungen ausländischer Urlauber verringerten sich um 1,4 Prozent auf 47,20 Millionen, jene der Inländer waren mit 14,84 Millionen (etwa minus 5.000) fast stabil, wie aus den vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria hervorgeht. Gestiegen ist dafür die Zahl der Gäste - die Ankünfte erhöhten sich um 1,9 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 15,67 Millionen.

Die Ankünfte erhöhten sich bei den ausländischen Gästen (plus 2,1 Prozent auf 10,84 Millionen) stärker als bei den inländischen (plus 1,5 Prozent auf 4,83 Millionen). Der Trend zur immer kürzeren Aufenthaltsdauer der Gäste hält aber an - zuletzt lag sie bei 4,0 Nächtigungen. Vor zehn Jahren waren es noch 4,6 Tage.

Vor allem die Deutschen blieben aus: Ihre Nächtigungen verringerten sich um 5,7 Prozent auf 23,52 Millionen. Es kamen aber auch weniger Holländer (minus 0,6 Prozent) und Briten (minus 2,6 Prozent). Nächtigungszuwächse verbuchte der Tourismus mit Urlaubern aus der Schweiz, den USA sowie Zentral- und Osteuropa. Besonders deutlich erhöht haben sich die Nächtigungen von Urlaubern aus Russland (plus 26,4 Prozent), Rumänien (plus 4,1 Prozent) und Polen (plus 3,4 Prozent).

Mit schwächeren Nächtigungszahlen schnitten in der abgelaufenen Wintersaison die Bundesländer Vorarlberg (minus 4,7 Prozent), Kärnten (minus 4,0 Prozent), Salzburg (minus 1,8 Prozent), Tirol (minus 1,6 Prozent) und die Steiermark (minus 0,6 Prozent) ab. Zulegen konnten dafür Wien (plus 6,1 Prozent), Oberösterreich (plus 2,6 Prozent), Niederösterreich (plus 2,0 Prozent) und das Burgenland (plus 0,2 Prozent).