Erstellt am 11. April 2013, 10:35

UNIQA peilt für 2013 weitere Gewinnsteigerung an. Der UNIQA-Versicherungskonzern peilt für 2013 eine weitere Steigerung des Konzerngewinns an. Dies erklärte das Unternehmen Donnerstagfrüh im Geschäftsbericht im Internet.

Dies setze jedoch ein stabiles Kapitalmarktumfeld, eine weitere Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds und eine Schadenbelastung durch Naturkatastrophen, die im normalen Rahmen bleibt, voraus.

Zudem bereite man sich auf das abhängig vom Börsenumfeld geplante "Re-IPO" vor, wurde bekräftigt. Damit könnte der Streubesitz - zuletzt weniger als 8 Prozent - auf bis zu 49 Prozent erhöht werden.

Im Vorjahr hat der UNIQA-Konzern ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 205,4 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von 130,2 Mio. Euro erzielt. Diese vorläufigen Zahlen von Februar bestätigte die UNIQA am Donnerstag als endgültig. Die Aktionäre sollen nach der Rückkehr in die Gewinnzone für 2012 eine Dividende von 25 Cent je Aktie erhalten - das entspricht einer Ausschüttungsquote von 41 Prozent. An der Börse notierten die Titel zuletzt mit 10,13 Euro.

Durch Griechenland-Abschreibungen war im Verlustjahr 2011 das EGT mit 322,3 Mio. Euro im Minus gewesen und das Konzernergebnis war mit 245,6 Mio. Euro negativ. Die gesamten verrechneten Prämieneinnahmen (samt Sparanteilen der Fonds- und Indexpolizzen) stiegen 2012 um 0,2 Prozent auf 5,543 (5,534) Mrd. Euro.

Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung sank auf 25,0 (26,8) Prozent, die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Prämien - verringerte sich in Schaden/Unfall auf 101,3 (104,9) Prozent - und vor Rückversicherung auf 98,1 (101,2) Prozent. Die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen wuchsen 2012 - gegenüber dem schlechten Jahr 2011 - um 292,3 Prozent auf 792 (202) Mio. Euro. Der UNIQA-Konzern beschäftigte im Vorjahr im Schnitt 14.799 (15.081) Mitarbeiter.