Erstellt am 26. September 2012, 13:57

Verhärtete Fronten bei Metaller-Verhandlungen. Bei den Kollektivvertragsverhandlungen der Metallindustrie herrschen verhärtete Fronten. Der Obmann des größten Fachverbandes, der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI), Christian Knill hat heute bei der zweiten Gesprächsrunde klargestellt, dass es die klassische "Metallerlohnrunde" nicht mehr gibt.

Die Gewerkschaften hingegen sind noch immer der Meinung, dass zwar getrennt nach Fachverbänden verhandelt wird, aber ein gemeinsames Ergebnis am Ende rauskommen soll.

Heuer wird erstmals getrennt in sechs Fachgruppen verhandlet, gestartet wurde mit dem FMMI als größten Verband. Er vertritt rund 120.000 der 180.000 Beschäftigten der Metallindustrie. Die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA fordern 5 Prozent mehr Lohn, im Vorjahr gab es im Schnitt um 4,2 Prozent mehr Geld. Die Arbeitnehmer hatten nach der zweiten Runde einen Warnstreik abgehalten, in Summe waren 2011 vier Runden für eine Einigung erforderlich.