Erstellt am 02. Dezember 2010, 10:48

Verkehrsbehinderungen durch AUA-Demo. Anreisende zum Flughafen Wien Schwechat haben am Donnerstagmorgen kurze Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen am Check-in-Schalter in der Abflughalle hinnehmen müssen.

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 Knapp 1.600 AUA-Mitarbeiter des Bodenpersonals demonstrierten gegen die stockenden Kollektivvertragsverhandlungen mit dem Management der Lufthansa-Tochter AUA. Eine Entspannung ist nicht in Sicht, nächste Woche Montag soll weiterverhandelt werden.

   Am darauffolgenden Dienstag gibt es dann eine Fortsetzung der heutigen Betriebsversammlung - sollte es am Montag zu keiner Einigung kommen, steht ein Streik im Raum. Um eine Streikfreigabe hat die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) bereits beim ÖGB angefragt. Knackpunkt der bisher zwei Verhandlungen waren eine mögliche Lohnerhöhung und Änderungen bei den Abfertigungszahlungen, die derzeit über dem gesetzlichen Rahmen liegen.

   Belegschaftsvertreter Alfred Junghans fordert weiter eine Erhöhung des Kollektivvertrages (KV) um die Inflationsrate von rund zwei Prozent. Das war nicht ausgemacht, betont AUA-Sprecher Martin Hehemann und verweist auf eine schriftliche Vereinbarung vom Vorjahr. Demnach werde es für alle Mitarbeiter des Bodenpersonals, die sich im "KV alt" befinden, keine weitere Lohnerhöhung im kommenden Jahr geben. Junghans wiederum betont, dass eine Erhöhung in den Raum gestellt wurde. Uneinigkeit herrscht auch darüber, wie viel eine Inflationsanpassung kosten würde: Laut Junghans rund 1 Mio. Euro, laut Hehemann rund 2,5 Mio. Euro.