Erstellt am 24. Juli 2012, 12:31

Verkehrstote im Burgenland: Niedrigster Wert seit Statistik-Bestehen. Sechs Menschen verloren im ersten Halbjahr 2012 ihr Leben, im selben Zeitraum 2011 waren es acht gewesen. Dennoch sei, so Verkehrslandesrätin Michaela Resetar (V), "jeder Verkehrstote einer zu viel".

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Im Burgenland ist die Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr 2012 von acht im Vergleichszeitraum 2011 auf sechs gesunken. Dabei handelt es sich um den niedrigsten Wert seit Bestehen der statistischen Aufzeichnungen, teilte Verkehrslandesrätin Michaela Resetar (V) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit. Außerdem haben im Vergleich zu den anderen Bundesländern die wenigsten Menschen ihr Leben auf Burgenlands Straßen verloren.

Im Jahr 1972 waren es 135 Verkehrstote, 2008 29 und im Vorjahr insgesamt 21. Die Halbjahresbilanz fällt trotz des niedrigen Werts bei den tödlich Verunglückten nicht durchwegs erfreulich aus, denn die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verletzten ist um jeweils 16 auf 398 bzw. 523 gestiegen. Zwar setze sich der positiver Trend in der Verkehrssicherheit fort, so Resetar, dennoch sei "jeder Unfall, jeder Verletzte und jeder Verkehrstote einer zu viel."