Erstellt am 14. August 2012, 13:53

Viele Österreicher mit Finanzsituation unzufrieden. Nur jeder fünfte Österreicher ist derzeit mit seiner finanziellen Situation zufrieden. Um besser über die Runden zu kommen, verdient sich hierzulande jeder Dritte etwas dazu, entweder mit Überstunden oder mit einem Nebenjob.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der ING-DiBa Direktbank, für die in Österreich rund 1.000 Personen mit Online-Fragebögen befragt wurden.

Weniger Geld ausgeben und mehr sparen ist für 40 Prozent der Befragten ein gangbarer Weg. Jeder Fünfte will laut Umfrage hingegen die vorhandenen Mittel besser einsetzen. Drastische Schritte, wie etwa das Haus verkaufen oder auswandern, können sich nur wenige vorstellen. "Im Europavergleich scheinen die Österreicher die aktiven und beweglichen zu sein", erklärte Roel Huisman, Chef der ING-DiBa Direktbank Austria, am Dienstag.

Nur in Polen (46 Prozent) und in der Türkei (39 Prozent) arbeiten noch mehr nebenbei als in Österreich. In Belgien (17 Prozent), Frankreich (16 Prozent) oder den Niederlanden (11 Prozent) setzen deutlich weniger auf einen Nebenverdienst. In den Niederlanden sind 44 Prozent der Befragten mit ihrer Finanzlage zufrieden und damit doppelt so viele wie in Österreich.

Die ING International Survey wird quartalsweise zum Thema "Umgang mit und Wissen über Geld" durchgeführt. Die aktuelle Studie der Bank erfasste die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Polen sowie Türkei.