Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Von Florida ins Burgenland. MANAGER DES JAHRES / Der Hotelier Karl Reiter darf sich heuer über den begehrten Titel freuen. Sein Konzept: „Wohlfühlen“.

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VON DORIS SEEBACHER

Eigentlich wollte der Tiroler Hotelier Karl Reiter im Jahr 2004 in Florida investieren. Entschieden hat er sich jedoch noch im selben Jahr fürs Burgenland – mit dem Kauf des Golfhotels und des Avance Hotels, beide in Bad Tatzmannsdorf. Warum? „Um ein Urlaubskonzept von ganz eigener Persönlichkeit zu verwirklichen“, so Reiter. Seit Juli 2008 gehört ihm auch das Golf- und Thermenresort Stegersbach mit dem Hotel Allegria, der Familientherme und der Golfschaukel Stegersbach-Lafnitztal.

Wellness, als es Wellness  noch gar nicht gab

1949 als Sohn einer Wirtsfamilie in Tirol geboren, übernahm er nach einigen Jahren Auslandserfahrung im Jahr 1976 von den Eltern den „Gasthof zur Post“, den Grundstein für das heutige Posthotel Achenkirchen. Zu einer Zeit, als der Begriff Wellness noch völlig unbekannt war, gestaltete er sein Hotel bereits als „Wohlfühloase in den Bergen“. Und dieses Konzept führte er auch bei uns im Burgenland weiter. Als einen der gefragtesten Männer im österreichischen Hotel- und Wellnessbusiness nennt ihn Wirtschaftskammer-Präsident und Laudator Peter Nemeth. Die Auszeichnung „Manager des Jahres“ wurde vom Management-Club Burgenland ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen und Erfolge im Wirtschaftsleben zu würdigen und wurde heuer bereits zum 14. Mal verliehen. Die Preisträger der letzten Jahre waren herausragende Persönlichkeiten wie Ewald Tatar, Reinhard Koch oder Andreas Zsoldos.

Ans Aufhören denkt der passionierte Gast- und Landwirt noch lange nicht. Was er noch alles plant? „Ein schönes Innenstadt-Hotel in Wien und ein Hotel irgendwo am Strand“, das würde sich Karl Reiter für die Zukunft noch wünschen.

Reiter sammelte in Spitzenhotels von München, London und Paris viele Erfahrungen, die auch dem Burgenland zugute kommen.ZVG