Erstellt am 06. Juli 2016, 16:59

von APA Red

Thermen im Landes-Besitz zählten 2015 923.000 Gäste. Mehr als 923.000 Gäste wurden im Vorjahr im Burgenland in den drei Thermen im Besitz des Landes gezählt, zog Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) am Mittwoch Bilanz.

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Heuer rechne man in der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen, dem Avita Resort in Bad Tatzmannsdorf und der Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau mit insgesamt knapp einer Million Gästen.

Die Thermenhotels waren im Vorjahr zwischen 70 und 87 Prozent ausgelastet. "Unsere Thermen sind bei 300 Sonntagen pro Jahr eine wesentliche Alternative bei Schlechtwetterphasen bzw. in den Wintermonaten und somit insgesamt gesehen ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebotes im Burgenland", so Petschnig. Mit ihrer Ausrichtung auf bestimmte Themen hätten die Destinationen Wettbewerbsvorteile.

Im Burgenland wurde im Mai ein Nächtigungsplus von 12,4 Prozent und einem Anstieg der Gästeankünfte von 16,1 Prozent verzeichnet, berichtete Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Wurden 1995 im Burgenland noch 2,1 Millionen Übernachtungen registriert, waren es 2015 bereits 2,9 Millionen.

Mit dem Bau der Thermen sei es gelungen, vormals wirtschaftliche und strukturschwache Regionen des Landes nachhaltig zu beleben. Mit den Thermen habe sich das Burgenland auch immer mehr zu einer Ganzjahresdestination entwickelt. Rund ein Drittel der gesamten Übernachtungen im Land finde mittlerweile im Winterhalbjahr statt.

Bei den Ankünften im Winterhalbjahr entfielen 70 Prozent auf Betriebe der gehobenen Vier- und Fünfstern-Kategorie. Mit einem Umsatz von über einer Mrd. Euro sei der Tourismus zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes geworden. Mehr als 14.000 Beschäftigte zähle die Tourismusbranche bereits, davon 1.530 in den Thermen des Landes.

Besonders erfreulich sei die Tatsache, dass in den Landesthermen aktuell 87 Lehrlinge ausgebildet würden, stellte Niessl fest. In der Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau sei die Lehrlingsoffensive vor kurzem erfolgreich abgeschlossen worden. Statt bisher neun werden ab September dieses Jahres 15 Lehrlinge beschäftigt sein.