Erstellt am 09. Januar 2013, 00:00

Vorsicht beim Kauf!. AK-Konsumentenberatung / 187.000 Euro wurden im Vorjahr erkämpft. Probleme gibt es vor allem beim Telefonieren und im Internet.

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Von Wolfgang Millendorfer

Mit einem deutlichen Anstieg der Interventionen und 11.571 Anfragen schloss die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer (AK) ihre Bilanz für das Vorjahr ab. Was sich laut Experten ebenfalls zeigt: Betrüger werden immer kreativer.

Ein Tummelplatz für windige Geschäfte ist dabei das Internet; aber auch der Dienstleistungssektor und die Telekommunikation erwiesen sich wieder als Problemzonen. Besonders die unerwünschte Werbung mittels „Telefonterror“ kann sich zur Belästigung ausweiten. Für die schwarzen Schafe fordert AK-Präsident Alfred Schreiner daher eine Umsetzung der strengen Strafandrohungen. Stark macht sich die AK auch für die Einführung der „Konsumentenbildung“ als eigenes Schulfach.

In Sachen Aufklärung ist die AK ebenfalls aktiv. Alfred Schreiner: „Neben unserer Rolle als ,Feuerwehr‘ geht es bei der Konsumentenberatung – wie auch beim Arbeitnehmerschutz – da-rum, Fehlentwicklungen einen Riegel vorzuschieben.“

Zahlen & Fakten
• 11.571 Anfragen zu konkreten Fällen wurden von der AK-Konsumentenberatung im Vorjahr
behandelt. 816 Interventionen brachten 187.048 Euro.
Die häufigsten Probleme
Dienstleistung 20,5 Prozent
nach einem Kauf 15 %
Telekommunikation 14,4 %
Bauen 6,9 %
Internet-Geschäfte 6,3 %
Geld 6,1 %
Versicherungen 6 %
Internet-Abzocke 5,6 %
Reisen 5,2 %
KFZ 4,9 %