Erstellt am 06. Mai 2011, 12:48

Waldviertler Bio-Firma Sonnentor mit Umsatzplus. Dass "Bio" nach wie vor zieht, zeigt die Waldviertler Bio-Firma Sonnentor an ihren jährlich wachsenden Umsatzzahlen. Im Geschäftsjahr 2010/11 erwirtschaftete der Bio-Kräuter und Gewürzspezialist mit Sitz in Sprögnitz (Bezirk Zwettl) ein Umsatzplus von 13 Prozent und nahm somit 23,3 Millionen Euro ein, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Jahr davor flossen 20,5 Millionen Euro in die Kassen.

Dass "Bio" nach wie vor zieht, zeigt die Waldviertler Bio-Firma Sonnentor an ihren jährlich wachsenden Umsatzzahlen. Im Geschäftsjahr 2010/11 erwirtschaftete der Bio-Kräuter und Gewürzspezialist mit Sitz in Sprögnitz (Bezirk Zwettl) ein Umsatzplus von 13 Prozent und nahm somit 23,3 Millionen Euro ein, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Jahr davor flossen 20,5 Millionen Euro in die Kassen.

Vor allem das vorangetriebene Franchising und der Export dürften für das Wachstum entscheidend sein. In den vergangenen Jahren wurden neben den drei Sonnentor-Shops in Zwettl, Krems und Sprögnitz Franchise-Standorte in Wien, Linz, Salzburg, St. Pölten und zuletzt auch in Wiener Neustadt eröffnet. Sonnentor exportiert mittlerweile in 48 Länder, im vergangenen Jahr wurde der Export nach Litauen, Indien und Russland aufgebaut. In Skandinavien erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 23 Prozent. Sonnentor Tschechien steigerte seinen Umsatz um 22 Prozent auf 5,5 Millionen Euro.

Am wichtigsten Exportmarkt Deutschland - hier werden etwa 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet - wird demnächst der erste Franchise-Shop eröffnet. Ab 26. Mai wird Sonnentor dann in der Münchner Stachus-Passage unter dem Karlsplatz vertreten sein. Konkrete Erwartungen bezüglich der Umsätze gebe es für die Filiale noch nicht, man rechne aber mit gutem Geschäft und "dass wir dort mit offenen Armen empfangen werden", so Marketingleiterin Manuela Raidl-Zeller.

Geplant ist, noch heuer und im kommenden Jahr zwei bis drei weitere Franchise-Geschäfte im Nachbarland zu etablieren. Dafür sei man allerdings noch auf Standortsuche, erklärte Raidl-Zeller. Interessant wären neben dem Süden Deutschlands jedenfalls auch nördlichere Bereiche wie Berlin oder Hamburg bzw. generell Ballungsräume. Auf fixe Städte wolle man sich aber nicht festlegen, weil die Eignung des Standorts entscheidend sei.