Erstellt am 10. August 2011, 00:00

WAS IST STURM?. ERNTE / Ausländischer Sturm könnte auf den heimischen Markt drängen, doch es gibt ausreichend leckeren burgenländischen.

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VON DORIS SEEBACHER

Die Weinkeller sind momentan leer, doch schon bald darf man sich im Burgenland wieder über einen exzellenten Jahrgang freuen. Denn trotz teilweise verfrühter Traubenernte verfügen diese bereits über eine ausgezeichnete Qualität. Die Sturmqualität ist gut, weil es sich bei den Trauben um sehr fruchtige gesunde Trauben handelt, erklärt Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld. Welche Weinsorten heuer besonders schmackhaft sein werden, das könne man noch nicht so genau sagen. Momentan könnten aber wirklich nur mehr massive Wetterkapriolen (extreme Hitze oder lang anhaltender Regen) der guten Qualität ein wenig schaden, denn die erforderliche Vollreife sei jetzt schon da.

Import von fremdem Sturm  ist absolut nicht notwendig

Aufregung herrscht momentan rund um den Sturm. Denn einige Weinhändler wollen aufgrund der geringen Traubenernte im Vorjahr verstärkt ausländischen Most kaufen und als Sturm weiterverkaufen. Importe von gärendem Traubensaft aus Italien sind heuer wegen der zu erwartenden Ernte überhaupt nicht notwendig, beruhigt Josef Pleil, Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes. Denn auch die Beeren für den Sturm reifen perfekt.

Ab 10. August darf man sich bei uns über Original-Sturm aus dem Burgenland freuen.

Sturm ist eine traditionelle geschützte Bezeichnung für einen in Gärung befindlichen Traubenmost, der ausschließlich aus österreichischen Trauben erzeugt wurde und zwischen 1. August und 31. Dezember des Erntejahres in Verkehr gebracht werden darf.

Sturm darf nur aus frischen Trauben hergestellt werden und ist auch nicht haltbar. Deshalb wird er idealerweise auch im unmittelbaren Umfeld seiner Erzeugung getrunken.

Sturm ist eine traditionelle geschützte Bezeichnung für einen in Gärung befindlichen Traubenmost, der ausschließlich aus österreichischen Trauben erzeugt wurde und zwischen 1. August und 31. Dezember des Erntejahres in Verkehr gebracht werden darf.

Sturm darf nur aus frischen Trauben hergestellt werden und ist auch nicht haltbar. Deshalb wird er idealerweise auch im unmittelbaren Umfeld seiner Erzeugung getrunken.