Erstellt am 26. November 2014, 06:57

von Werner Müllner

Wein: weniger Ertrag. Der starke Regen Mitte September brachte für die Winzer große Probleme. Beim Weißen könnte es zu Engpässen kommen.

Aufschauen. Laut Matthias Siess waren die Erträge um ein gutes Drittel weniger, die Qualität habe aber nicht gelitten. Foto: Hafner  |  NOEN, Gregor Hafner
Angesprochen auf die Weinernte reagiert Wein Burgenland-Obmann Matthias Siess mit gemischten Gefühlen: „Es gibt Regionen wie zum Beispiel das Mittelburgenland, die sind relativ gut weggekommen, im Norden ist es ein bisschen schlimmer. Im Landesschnitt haben wir 30 bis 35 Prozent weniger Ertrag.“

„Von Qualität überrascht, wird ein schöner Jahrgang“

Wie es dazu kam, erklärt Siess so: „Es gibt zwei Gründe: der enorme Regen am 13. und 14. September, die Tage darauf war es sehr warm und dies wiederum optimal für die Fäulnis.“ Aber Siess beruhigt: „Von der Qualität bin ich positiv überrascht, er wird ein schöner Jahrgang, der leicht getrunken werden kann.“

Wer etwas von den heurigen Weinen bekommen möchte, der muss schnell zuschlagen. „Bei den Weißweinen wir es eng werden, da haben wir auch nur ganz geringe Reserven“, erklärt Siess und meint weiter: „Bei den Rotweinen kommen jetzt die guten Jahrgänge 2012 und 2013 auf den Markt, da können wir den heurigen Schaden gut überbrücken.