Erstellt am 01. Juli 2013, 12:19

Weitere Alpine-Jobs gesichert. Die Anzahl der Mitarbeiter des insolventen Baukonzerns Alpine, deren Arbeitsplätze durch Auffanglösungen gesichert werden könnten, dürfte über die bereits bekannten 1.800 deutlich hinausgehen.

"Ich gehe davon aus, dass der Gläubigerausschuss diese Woche, das heißt morgen oder übermorgen, auch der Vorgangsweise in Tirol und Salzburg zustimmen wird", zeigte Sozialminister Hundstorfer am Montag. Hundstorfer zeigte sich zuversichtlich, was das Zustandekommen der regionalen Auffanglösungen für Alpine-Baustellen in diesen Bundesländern angeht. Für rund die Hälfte des 4.905 Mitarbeiter der insolventen Alpine Bau GmbH liegen Lösungsvorschläge auf dem Tisch. "Dann hätten wir von den acht Bundesländern, wo die Alpine tätig ist, sieben erledigt. Das heißt, die Zahl 1.800 wird sich entsprechend noch erhöhen", sagte Hundstorfer. "Es wird sicher auf 2.500, 2.600 hinaufgehen."

Von den schätzungsweise 3.500 Alpine-Arbeitern werden dem Minister zufolge "sehr viele weiterbeschäftigt werden", aber auch bei den Angestellten gebe es Übernahmen. Insgesamt beschäftigt die Alpine hierzulande rund 7.500 Mitarbeiter, im Ausland sind es noch einmal etwa 7.500.

Die insolvente Alpine Bau GmbH betreibt österreichweit rund 1.400 Baustellen - etwa 400, also fast ein Drittel davon, sind Arbeitsgemeinschaften (ARGE). Dort springen die ARGE-Partner ein.

Zur Stunde werden den Alpine-Mitarbeitern auf Baustellen laut Hundstorfer Angebote gemacht; es sei aber noch nicht bekannt, was schon unterschrieben sei. Es gebe laufend Betriebsversammlungen. "Ich weiß vom Masseverwalter, dass am Freitag schon die ersten berechtigten Austritte eingetroffen sind", so Hundstorfer.