Erstellt am 03. Oktober 2013, 15:08

Wenig Veränderung bei Heizkosten. Bei den Heizkosten gibt es im Vergleich zum Vorjahr wenig Veränderungen, lediglich der Pelletspreis stieg um 14,4 Prozent. Das teilte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) am Donnerstag mit.

Zahlte man im Herbst 2012 5,82 Cent pro Kilowattstunde aus der Pellets-Zentralheizung, waren es im September 2013 6,66 Cent. Dennoch heizt man mit Pellets immer noch günstiger als mit Erdgas oder Heizöl.

Mit Heizöl verheizt man 9,94 Cent pro Kilowattstunde, mit Erdgas 7,64 Cent - jeweils im Brennwertkessel. Insgesamt am günstigsten sind die Heizsysteme Holzvergaserkessel (3,46 Cent mit Scheitholz) und die Erdwärmepumpe (3,91 Cent im Mischtarif).

Schwieriger Wechsel der Energieform: VKI gibt Tipps

Der Gaspreis blieb im Vergleich September 2012/2013 gleich, Heizöl wurde leicht billiger. Extrem teuer ist es mit Strom zu heizen - der Tagtarif beläuft sich auf 19,19 Cent pro Kilowattstunde.

Am gebräuchlichsten sind mit einem je 25-Prozent-Anteil Erdgas und Fernwärme, die laut dem VKI das Heizöl verdrängt. Mit Holz oder Pellets heizen 20 Prozent der Österreicher, gefolgt von Heizöl/Flüssiggas (19 Prozent).

Da das Wechseln der Energieform und Heizanlage "oft schwierig, manchmal auch unmöglich" sei, gibt der VKI auch Spartipps für die Konsumenten: Eine Temperatursenkung um ein Grad im Raum etwa bedeute eine Energieeinsparung von sechs Prozent.

Stoßlüften statt dauerhaftem Kippen empfohlen

Empfohlen würden für Wohn- und Arbeitsräume maximal 22 Grad Celsius, in der Nacht um fünf Grad weniger. Zudem sollen Heizkörper nicht abgedeckt, mit Möbeln verstellt oder verkleidet werden. Geschlossene Rollläden können den Wärmeverlust nachts um bis zu ein Fünftel reduzieren.

Neben guter Fenster, bei denen man nicht "hinausheizen" soll, ist es am besten diese zum Stoßlüften für fünf bis zehn Minuten zu öffnen und nicht dauerhaft zu kippen.