Erstellt am 19. September 2011, 12:20

Weniger Unfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen. Es gibt einen signifikanten Rückgang an Verkehrsunfällen in Österreich auf Autobahnen und Schnellstraßen. Das gab die Asfinag am Montag unter Berufung auf die Halbjahresstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit bekannt.

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Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm demnach im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 erneut um knapp 20 Prozent ab. Keinen Rückgang gab es in diesem Zeitraum hingegen bei der Anzahl an tödlichen Verkehrsunfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen, die Zahl blieb annähernd gleich.

In den Monaten Jänner bis Juni 2010 wurden 954 Unfälle mit Verletzten verzeichnet, 1.412 Menschen kamen dabei zu Schaden. Im gleichen Zeitraum 2011 waren es 764 Unfälle, bei denen 1.195 Personen Verletzungen erlitten. 2006 waren es noch 1.181 Unfälle mit 1.848 Verletzten. Die stärksten Rückgänge gab es dabei in den Bundesländern Burgenland (minus 30,5 Prozent), Oberösterreich (minus 34,3 Prozent) und in der Steiermark (minus 33,5 Prozent), den geringsten in Salzburg mit minus 3,7 Prozent.

Das Alter der Fahrzeuglenker spielt bei der Unfallwahrscheinlichkeit nach wie vor eine große Rolle. Verkehrsteilnehmer zwischen 20 und 29 Jahren sind am öftesten in Unfälle mit Personenschaden verwickelt. Laut der neuen Halbjahresstatistik sind 325 Verunglückte dieser Altersgruppe zuzuordnen, zwischen 30 und 39 Jahren waren es 227. Die Mehrheit der Verunglückten ist männlich.

Auffahrschäden gehören mit 421 der insgesamt 764 Unfälle zu den häufigsten Unfallarten. Die meisten Crashs passieren auf trockener Fahrbahn (596) und bei besten Lichtverhältnissen am Tag. Bei Dämmerung und Dunkelheit weist die Statistik 181 Unfälle auf. Weit vorsichtiger dürften die Verkehrsteilnehmer bei nasser Fahrbahn unterwegs sein, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 ging heuer die Zahl der Unfälle um 42 Prozent zurück.