Erstellt am 10. Mai 2011, 08:21

Wienerberger startet mit Umsatzschub ins Jahr 2011. Der börsenotierte Ziegelkonzern Wienerberger AG hat im 1. Quartal 2011 deutlich mehr Umsatz gemacht und seine Verluste begrenzt.

Der börsenotierte Ziegelkonzern Wienerberger AG hat im 1. Quartal 2011 deutlich mehr Umsatz gemacht und seine Verluste begrenzt. Der Umsatz stieg um 41 Prozent auf 395,1 (279,5) Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen (Ebit) lag bei Minus 36,3 (Minus 69,5) Mio. Euro, teilte das Unternehmen Dienstag früh mit.

Begünstigt wurde die Erholung durch ein witterungsbedingt schlechtes Vergleichsquartal im vergangenen Jahr. Während das Wachstum in den kommenden Quartalen flacher ausfallen werde, werde der Konzern heuer mehr umsetzen und nach Steuern Gewinn schreiben, sagte Vorstandschef Heimo Scheuch.

2010 hatte Wienerberger im Gesamtjahr noch 35 Mio. Euro Verlust (nach Steuern) gemacht. Während die Kapazitätsauslastung 2010 bei rund 60 Prozent gelegen war, soll dieser Wert heuer auf rund 65 Prozent steigen. Genauere Prognosen zu Umsatz und Ergebnis will Wienerberger keine machen. Welchen Anteil der außerordentlich niedrige Vergleichswert 2010 an den Steigerungen des ersten Quartals hat ("Basiseffekt") sei kaum zu beurteilen, hieß es.

"Als Wachstumsmotoren sehe ich unsere westeuropäischen Länder - in Deutschland, Frankreich, Belgien und der Schweiz, die zusammen ein Drittel unseres Umsatzes erwirtschaften rechne ich mit einer steigenden Nachfrage", so Scheuch. Die Entwicklung sei allerdings regional sehr unterschiedlich und das erwartete Wachstum auch nicht allzu hoch. Im größten Markt Deutschland mit rund 15 Prozent Umsatzanteil werde dieses heuer "in einstelligen Bereich" liegen. In den Niederlanden, einem ebenfalls großen Absatzgebiet, rechnet Scheuch mit leichten Rückgängen.