Erstellt am 24. Mai 2013, 13:03

Wintertourismus 2012/13 auf Rekordhoch. In der Wintersaison 2012/13 sind mehr Urlauber nach Österreich gekommen als je zuvor.

Die Zahl der Gästeankünfte kletterte um 1,8 Prozent auf 16,73 Millionen, die Übernachtungen legten um 1,9 Prozent auf 65,55 Millionen zu, geht aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria von Freitag hervor. Während sich die Nachfrage aus dem Ausland deutlich belebte, ging jene aus dem Inland etwas zurück.
Die Nächtigungen durch ausländische Urlauber haben sich mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent auf 50,33 Millionen kräftig erhöht. Gleichzeitig sank die Zahl der Übernachtungen der inländischen Gäste um 0,7 Prozent auf 15,23 Millionen - ein Wert, der bisher nur im Jahr 2011/12 übertroffen wurde (15,34 Millionen).

Vor allem aus dem wichtigsten Herkunftsland Deutschland kamen um 4,4 Prozent mehr Touristen. Ein deutliches Nächtigungsplus gab es auch bei den Gästen aus Großbritannien (plus 3,9 Prozent) und aus der Schweiz (plus 3,6 Prozent).

Nächtigungszuwächse wurden in der abgelaufenen Wintersaison vor allem mit Ferienwohnungen erzielt (plus 6,2 Prozent), aber auch mit Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie (plus 1,9 Prozent). Das Geschäft in den Ein- und Zwei-Sterne-Betrieben entwickelte sich weitgehend stabil (plus 0,1 Prozent), in den Drei-Sterne-Häusern gab es ein geringfügiges Minus von 0,2 Prozent.

Das stärkste Plus bei den Nächtigungen verbuchte Vorarlberg plus 4,7 Prozent auf 5 Millionen. Dahinter folgten Wien mit plus 3,1 Prozent auf 5,3 Millionen und Salzburg mit plus 2,9 Prozent auf 14,5 Millionen.

Die in absoluten Zahlen meisten Übernachtungen entfielen allerdings auf Tirol, das auf hohem Niveau ebenfalls einen spürbaren Zuwachs von 2,1 Prozent auf 26,2 Millionen auswies. Auf Platz 2 rangierte Salzburg mit 14,5 Millionen Nächtigungen (plus 2,9 Prozent).

Der Tourismus sei "mehr denn je eine wichtige Konjunkturstütze", kommentierte Wirtschafts- und Tourismusminister Mitterlehner am Freitag. Er blickt auch optimistisch in die heurige Sommersaison und verwies auf Reiseumfragen in Deutschland.