Erstellt am 24. Februar 2012, 11:28

Wintertourismus zur Halbzeit leicht im Plus. Die österreichischen Beherbergungsbetriebe haben zur Halbzeit der Wintersaison 2011/12 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein leichtes Nächtigungsplus erzielt.

Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich zwischen November und Jänner um 0,6 Prozent auf 28 Millionen. Es kamen zwar deutlich mehr Touristen (plus 2,1 Prozent), aber deren Aufenthaltsdauer verringert sich zusehends.

Die heimischen Urlauber retteten laut ersten Berechnungen der Statistik Austria die Bilanz: Die Zahl der Österreicher, die Urlaub im eigenen Land machten, erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 2,4 Millionen. Die Nächtigungen der inländischer Gäste kletterten fast ebenso stark um 3 Prozent auf den neuen Rekordwert von 6,81 Millionen. Demgegenüber stagnierten die Übernachtungen der ausländischen Gäste bei 21,19 Millionen (minus 0,1 Prozent).

Vor allem Österreichs wichtigste Touristen aus dem Ausland - die Deutschen und die Niederländer - blieben aus. Die Zahl der Übernachtungen verringerte sich bei den deutschen Urlaubern im Jahresabstand um 4,1 Prozent auf 11,03 Millionen und bei den niederländischen um 2 Prozent auf 1,96 Millionen. Deutliche Zuwächse gab es dafür bei den Schweizern (plus 20,4 Prozent auf rund 795.100). Es kamen auch mehr Briten (plus 1,8 Prozent auf etwa 759.500).

Nachdem die Gesamtzahl der Nächtigungen zum Winterauftakt im November gegenüber dem Vorjahresmonat noch um 3,7 Prozent auf 3,98 Millionen zulegte, folgte im Dezember ein Einbruch von 2,2 Prozent auf 9,37 Millionen. Im Jänner erholte sich Lage wieder auf ein Plus von 1,8 Prozent auf 14,67 Millionen.

Die Geschäfte in den Fünf- und Vier-Sterne-Hotels wiesen Zuwächse aus - die Übernachtungen legten in diesen Hotelkategorien um 2,4 Prozent zu. In den Drei-Sterne-Hotels stagnierte die Zahl der Nächtigungen in der ersten Hälfte der Wintersaison (plus 0,5 Prozent). Rückgänge erlitten - einem langjährigen Trend folgend - die Zwei- und Ein-Stern-Betriebe (minus 1,6 Prozent) und die Privatquartiere (minus 3,8 Prozent).