Erstellt am 29. November 2012, 11:50

Wirtschaftsklima wird für EU und Eurozone besser. Der Wirtschaftsklimaindex hat sich im November sowohl für die EU als auch für Eurozone verbessert. In der EU-27 stieg er um 2,0 Punkte auf 88,1 Punkte, in der Eurozone kletterte er um 1,4 auf 85,7 Punkte hinauf, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.

Österreich konnte sich gegenüber Oktober sogar um 3,4 Punkte verbessern, von 87,4 auf 90,8 Punkte.

Seit Februar dieses Jahres war es mit dem Wirtschaftsklima bergab gegangen. Im Februar hatte der Index in der EU noch 94,0 Punkte betragen, im März und April ging er auf 93,2 Prozent zurück, im Mai und Juni sank er weiter auf 90,4 Punkte. Im Juli waren es nur mehr 89,0 Punkte, im August sackte er auf 87,0 Punkte ab, im September auf 86,2 und im Oktober erreichte er mit 86,1 Punkten den Tiefpunkt im laufenden Jahr. Seitdem geht es wieder bergauf.

Österreich liegt mit seiner Entwicklung über jener von Großbritannien (+3,1 Punkte), Deutschland (+2,3), Polen (+2,1), Frankreich (+1,6), Spanien (+0,5) oder Italien (+0,4). In den Niederlanden wurde ein Absinken um 3,2 Punkte registriert. Dagegen konnte das vor dem Bankrott stehende Griechenland ein Plus von 3,2 Punkten verbuchen. Das EU-Präsidentschaftsland Zypern musste dagegen ein Minus von 3,2 Punkten hinnehmen.