Erstellt am 24. September 2011, 22:37

Wirtschaftsmächte verabreden gemeinsames Handeln. Die globalen Top-Wirtschaftsmächte wollen sich mit gemeinsamen gegen die Krisen beiderseits des Atlantiks stemmen.

"Wir werden gemeinsam handeln, um Vertrauen und Finanzstabilität wiederherzustellen und das weltweite Wachstum wieder aufleben zu lassen", teilte der Lenkungsausschuss des Internationalen Währungsfonds (IMFC) nach einer Sitzung am Samstag in Washington mit.

Dem Gremium gehören 24 Länder mit Sitz im Exekutivrat des Fonds an, darunter Deutschland, die USA und China. Die neue Chefin des Fonds, Christine Lagarde, sah sich unterdessen vom bisher Erreichten im Kampf gegen die Finanzturbulenzen ermutigt. "Die Weltwirtschaft hat die Hälfte der Arbeit, die erledigt werden muss, hinter sich", sagte sie.

Mit Blick auf den Abbau von Schulden sei bereits vieles angeschoben worden, bei der verbesserten Kapitalausstattung der Banken oder Finanzreform sei schon einiges erreicht worden. "Wir sind an einer kritischen Gabelung", sagte Lagarde. "Jetzt geht es darum, sich zu bemühen, auf der anderen Seite anzukommen."

Die Strategie sei, die Staatsfinanzen wieder in Ordnung zu bringen und zugleich die Wirtschaftserholung sicherzustellen, hieß es im Kommuniqué des IMFC. Die Länder der Euro-Zone "werden alles Notwendige unternehmen", um die Schuldenkrise zu lösen und die Stabilität des Finanzsystem im Bereich der Gemeinschaftswährung zu sichern. Dazu gehöre auch die Umsetzung der Beschlüsse des Krisengipfels in Brüssel im Juli. Dabei gehe es auch darum, die Wirksamkeit des Rettungsschirms EFSF zu maximieren.