Erstellt am 02. August 2011, 09:44

Wirtschaftsoptimismus erstmals seit 2009 gedämpft. Der seit zwei Jahren wachsende Wirtschaftsoptimismus der Österreicher hat im abgelaufenen zweiten Quartal wieder einen Dämpfer bekommen. Gleichzeitig wird in Österreich mehr gespart.

Der seit zwei Jahren wachsende Wirtschaftsoptimismus der Österreicher hat im abgelaufenen zweiten Quartal wieder einen Dämpfer bekommen. Gleichzeitig wird in Österreich mehr gespart. Das ist das am Dienstag veröffentlichte Ergebnis aus monatlichen Umfragen des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra.

Die Meinungsforscher vermuten einen Einfluss der Griechenlandkrise auf die Stimmung der Österreicher. Der Anteil jener, die glauben, mit der Wirtschaft werde es eher aufwärtsgehen, ist im zweiten Quartal erstmals seit dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise Anfang 2009 signifikant gesunken, konkret von 30 auf 24 Prozent. Das ist allerdings noch weit weg von den negativen Spitzenwerten Ende 2008 und Anfang 2009. Damals lag der Anteil der Optimisten mit 7 Prozent förmlich am Boden.

Ähnlich die jüngste Entwicklung der Sparneigung: Nachdem seit dem ersten Quartal 2009 das private Konsumklima wieder gestiegen war, hat sich dieser Trend im zweiten Quartal 2011 wieder gedreht. Der Anteil der Österreicher, die auf der Ausgabenbremse stehen, ist von 42 auf 46 Prozent gewachsen. Auch hier ist die Stimmung um vieles besser als im dritten und vierten Quartal 2008, wo mit 54 Prozent der bisher schlechtesten Wert gemessen wurde.