Erstellt am 10. Januar 2013, 18:58

Zahl der Euro-Fälschungen 2012 leicht angestiegen. In Österreich sind im Jahr 2012 mehr gefälschte Banknoten im Umlauf gewesen als im Jahr zuvor.

Laut Oesterreichischer Nationalbank wurden im vergangenen Jahr 6.327 gefälschte Banknoten mit einem Schadenswert von 465.000 Euro sichergestellt. 2011 lag die Schadenssumme noch bei rund 454.000 Euro. Anfang Mai soll es neue Fünf-Euro-Scheine geben, die fälschungssicherer sein sollen.

Europaweit ging die Zahl der Euro-Fälschungen um zwölf Prozent zurück, von 606.000 auf 531.000 "Blüten". Der Anteil Österreichs an den gesamten Euro-Fälschungen betrug im Jahr 2012 1,19 Prozent, im Jahr zuvor lag dieser noch bei 0,92 Prozent. "Vor allem die Zahl der gefälschten 50-Euro-Scheine hat zugenommen", sagte Stefan Augustin, Direktor der Hauptabteilung Hauptkasse und Zahlungsverkehr der OeNB. Die Zahl der gefälschten Scheine mit hohem Geldwert habe weiter abgenommen.

Ab 2. Mai 2013 startet die neue Euro-Serie mit neuen Fünf-Euro-Banknoten. Die alten Fünf-Euro-Noten bleiben weiterhin gültig, die neuen Banknoten sollen nach und nach in Umlauf kommen. Durch zusätzliche Sicherheitsmerkmale sollen die neuen "Fünfer" noch fälschungssicherer sein, so die OeNB. Durch "Fühlen - Sehen - Kippen" sollen "Blüten" erkannt und ausgeschieden werden können. Die Österreicher sind übrigens allem Plastikgeld zum Trotz weiterhin am liebsten "Barzahler": Über 83 Prozent aller Transaktionen im Handel werden mit Bargeld abgewickelt.