Erstellt am 30. August 2016, 16:55

von APA Red

Arbeitsstiftung für burgenländische Beschäftigte. Für ehemalige burgenländische Mitarbeiter der in die Insolvenz geratenen Supermarktkette Zielpunkt ist im Burgenland eine Arbeitsstiftung eingerichtet worden, teilte Soziallandesrat Norbert Darabos (SPÖ) am Dienstag mit.

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Von der Insolvenz waren 264 Mitarbeiter mit Wohnsitz im Burgenland betroffen. Etwa 50 bis 100 Personen werden an der Stiftung teilnehmen, schätzte Darabos laut Aussendung.

Die Initiative wird vom Land Burgenland und dem AMS getragen. Insgesamt sollen rund 500.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, wovon Land und AMS jeweils die Hälfte übernehmen. Allenfalls könnte man auch gekündigte Mitarbeiter aus anderen Insolvenzfällen in die Stiftung aufnehmen, stellte der Landesrat fest.

Darabos zeigte sich erfreut, dass man nun jenen Zielpunkt-Mitarbeitern, die noch keine Anstellung gefunden hätten, neue Perspektiven eröffnen könne. "Damit geben wir den Menschen die Möglichkeit, weitere Qualifizierungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen, um die Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen."