Erstellt am 28. September 2011, 12:55

Zu wenig Maurerlehrlinge. "Ganz große Sorgen" herrschen im Burgenland im Baugewerbe, denn dem Bundesland fehlen Maurerlehrlinge, zeigte am Mittwoch Bauinnungsmeisterin Maria Epple vor Journalisten in Eisenstadt auf.

Bauarbeiter errichtet eine Ziegelmauer [ (c) www.BilderBox.com, Erwin Wodicka, A-4063 Breitbrunn, Tel. +43 676 5103 678. Verwendung nur gegen HONORAR, BELEG, URHEBERVERMERK und den AGBs auf www.bilderbox.com ] in an am um im auf einer beim mit and , /, Arbeit, Arbeiten, Arbeitnehmer, Arbeitnehmern, Arbeitskraefte, Arbeitskraeften, Arbeitskraft, Arbeitskräfte, Arbeitskräften, Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktsituation, Arbeitsplaetzen, Arbeitsplatz, Arbeitsplätze, Arbeitsplätzen, Arbeitsplatzfoerderungen, Arbeitsplatzförderungen, Arbeitswelt, Arbeitswelten, Arbeitszeit, Bau, Bauarbeiter, Bauarbeitergewerkschaft, Bauarbeitern, Baubewilligung, Baubranche, bauen, Baugewerbe, Baustelle, Bauunternehmen, Bauunternehmer, Bauwesen, Bauwirtschaft, Beruf, Berufe, Betrieb, Betriebe, Betrieben, business, economy, employee, Gehalt, Geschaeftswelt, Geschäfte machen, Geschäftliches, Geschäftswelt, Gewerbebau, Gewerbebetriebe, Gewerbebetrieben, Grossbaustelle, Grossbaustellen, Großbaustelle, Großbaustellen, Handwerk, Handwerker, Handwerksbetrieben, Hochbau, Job, Kleinbetrieben, Kleingewerbe, Loehne, Loehnen, Lohn, Löhne, Löhnen, Meisterbetrieb, Mittelbetrieben, Schwerarbeit, Schwerarbeiter, Stellenmarkt, Tiefbau, UNternehme, Unternehmerisches, Volkswirtschaft, wirtschaftliches, Wirtschaftsprogramm, work, working time  |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)
1981 waren es im ersten Lehrjahr noch 115 junge Männer, aktuell halte man bei 31. Zurückzuführen sei das unter anderem auf das schlechte Image des Handwerksberufs. Der Facharbeiter stehe nicht an jener Stelle, die ihm wirklich zustehe, kritisierte Epple. Handlungsbedarf sieht die Innungsmeisterin in der Politik.

Die Lehrlingszahlen sinken jährlich so "dermaßen", dass es "schon beängstigend" werde, meinte Epple. Während im Westen die Zahlen stiegen, würden sie im Burgenland rapide hinuntergehen. Und zwar "trotzdem wir die höchsten Lehrlingsentschädigungen bezahlen, trotzdem wir jährlich im Burgenland über 430.000 Euro in die Hand nehmen, um die Lehrlinge zu fördern." Einer von vielen Gründen dürfte auch sein, dass das Burgenland "den höchsten Anteil an jungen Menschen hat, die in höhere Schulen gehen", vermutete sie.

Abgesehen vom "schlechten Licht", in dem der Handwerksberuf stehe, habe man auch mit geburtenschwachen Jahrgängen zu kämpfen. Aber auch sämtliche Ausbildungsinstitutionen, die eine überbetriebliche Ausbildung für Jugendliche anbieten, seien mittlerweile Konkurrenz geworden. Eltern würden sich nicht mehr mit ihren Kindern auf den Weg in einen Betrieb machen, um dort nach einem Lehrplatz zu suchen und sich viel zu oft darauf verlassen, dass das Kind "schon irgendwie unterkommen wird."

Aus diesem Grund rührt man aktiv in Hauptschulen die Werbetrommel. Vorträge über den Beruf werden zwar angehört, zwei, drei Schüler würden sich auch immer wieder melden. Aber: "Die werden von den anderen sogar ausgelacht", berichtete Epple. "Ich fordere da wirklich die Politik auf, hier endlich etwas zu tun, dass der Facharbeiter, der Handwerker, jene Stelle bekommt, die ihm wirklich zusteht", so die Bauinnungsmeisterin. Schließlich würden Lehrlinge "mit ihrem 15. Lebensjahr beginnen, in den sozialen Topf in Österreich einzuzahlen."