Erstellt am 23. März 2012, 09:28

Zwei Drittel der Bauern erwarten Verschlechterung. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der österreichischen Landwirte gehen davon aus, dass sich ihre Situation in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur sieben Prozent erwarten eine Besserung, 27 Prozent glauben, dass die Lage gleich bleiben wird.

Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts market hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden sind.

Von 23. Jänner bis 7. März wurden 500 repräsentativ für die österreichischen Landwirte ausgewählte Personen telefonisch befragt. Dabei berichteten 22 Prozent von einer sehr guten bzw. guten Stimmung unter den Bauern. Vor zwei Jahren waren es noch 29 Prozent. 34 Prozent sprachen von einer schlechten bzw. sehr schlechten Stimmung, 2010 lag dieser Anteil bei 25 Prozent. Die Meinungsforscher begründen den gestiegenen Pessimismus mit anstehenden Veränderungen im Agrarbereich.

Aktuell planen 59 (2010: 64) Prozent der Landwirte Investitionen. 22 Prozent wollen in den kommenden ein bis zwei Jahren ihre Maschinen und Fahrzeuge auf Vordermann bringen, 20 Prozent die Tierhaltung und 19 Prozent die Wohngebäude. Im Vorjahr gaben jene Bauern, die investiert haben, im Durchschnitt knapp 53.000 Euro aus. 2010 lag die Summe bei fast 43.000 Euro und 2009 bei rund 51.000 Euro.