Erstellt am 15. Dezember 2015, 11:49

Die „böse“ Hexe.

Es war einmal eine Hexe, die hatte einen Wolf. Der Wolf begleitete sein Frauchen überall hin. Die beiden wohnten in einem Wald. Die Hexe sah gar nicht wie eine Hexe aus. Sie hatte blonde, glatte, lange Haare und trug einen Schal, ein kurzes Kleid und eine alte löchrige Hose.

Eines Tages kam aus einem nahegelegenen Königreich ein König zu dem Häuschen der Hexe. Er stieg von seinem Pferd und klopfte an, drei seiner Diener folgten ihm. Die schöne Hexe machte auf. Als der König die Zauberin erblickte, verliebte er sich unsterblich in sie. Er bat um ihre Hand. Doch die Hexe war klug und sprach: „Wenn du drei Aufgaben schaffst, so werde ich ja sagen.“ In Wirklichkeit wollte die Zauberin den König töten. Die erste Aufgabe lautete: „Besorge mir Rapunzelblätter aus dem Garten der mächtigen Zauberin!“ Nach zwei Tagen kam der König mit einer Schüssel voll Rapunzeln zu der Hexe. Die antwortete:“Bei der zweiten Aufgabe musst due mir Fleisch von einem Wildschwein holen!“ Als auch die Aufgabe gelöst war, kam die Hexe zur dritten Aufgabe. Der König musste fünfmal um den größten Baum des Waldes rennen.

Die Zauberin aber verzauberte den Baum: „Lirum, larum Pferdemist, wer jetzt kommt, verzaubert ist!“ Aber als der König kam geschah nichts. So hatte er alle drei Aufgaben gelöst und die Hexe musste ihn heiraten. 

Von Fritz Amelie, 10 Jahre, Zagersdorf