Erstellt am 25. Juni 2015, 15:24

Dominik Ofner und die Band. Dominik Ofner ist durchs Fernsehen "Die Große Chance" im Jahr 2011 über Nacht bekannt geworden. Ein erstes Album folgte, die Single in den Charts. Vier Jahre später stellt Dominik Ofner ein neues Album vor, diesmal mit Band. Programmatischer Titel: "Neuland".

BVZ: Wie ist euer Musikstil?
D. Ofner:
Wir spielen rustikalen Austropop im Dialekt. Es ist eine Mischung aus Schlager, Volksmusik, Rock, Punk Rock, Heavy Metal… alles zusammen ergibt einen eigenen Sound. Es ist eine Mischung so wie die Mitglieder der Band. Live hört es sich an wie ein Rockkonzert.

Seit wann seid ihr gemeinsam auf Tour und wer schreibt die Lieder?
Seit 2012 sind wir als Band in Österreich, Deutschland und der Schweiz unterwegs. Die meisten der Lieder auf dem neuen Album habe ich selbst geschrieben, unser Stil ist „Status Quo trifft steirische Volksmusik“. Und in Österreich sind wir meistens in Tirol, der Steiermark, Salzburg, Oberösterreich live auf Tour. Niederösterreich und das Burgenland stehen am Plan.

Unser Publikum und unsere Fans, die uns mittlerweile auch schon zu den Konzerten nachreisen, sind 15 bis 40 Jahre alt. Unsere Leute geben uns Rückhalt und das freut uns als Band. Wir versuchen uns dem Anlass anzupassen, unser Fokus liegt auf dem Publikum, da kann ein Auftritt schon bis zu drei Stunden dauern und wir geben alles, bis wir am Boden liegen. Wir spielen auch unplugged, ich auf der „Qetschn“, die anderen mit Akustikgitarre und Kachon.

Was ist euer Ziel als Band?
Das Ziel der Band ist es, so weit zu kommen, wie ich mit meinem ersten Soloalbum gekommen bin. Bisher haben wir eine positives Feedback erhalten.

Was ist das besondere an eurem Album „Neuland“?
Zu Beginn ist der Introjodler, quasi als Weckruf. Wir haben versucht unseren eigenen Sound auf die CD zu bekommen, indem wir so spielen wie wir sind, wir bleiben authentisch.                                                                                                                                                                                                                                 


Dominik Ofner schreibt heute Lieder, die direkt aus dem Leben gegriffen sind. Aus seinem, dem seiner Freunde, den Menschen aus der Heimat. Die Mur-Mürz-Furche. Arbeiterland. Da fühlt er sich wohl. Menschen mit Ecken und Kanten, die sich täglich erneut den Herausforderungen des Lebens stellen müssen. So wie die Leut‘, so ist die Musik. Erdig. Rustikal.

Ohne Schnörkel. Rock’n’Roll mit Bezug zum Daheim. Die Texte erzählen Geschichten von Schutzengeln, dem Bier beim Wirten, die Zigarette zum runterkommen wenn’s grad wieder heftig zugeht… Jetzt gehen wir einmal raus, vor die Tür, eine Rauchen, dann geht’s vielleicht wieder…