Erstellt am 17. Oktober 2013, 07:21

Johnny Logan besucht die BVZ. Der mehrfache Songcontest-Gewinner Johnny Logan besinnt sich auf seine irischen Wurzeln.

 |  NOEN, Erich Marschik

Mit seinem neuen Album „The Irish Connection 2 – The Irish Soul“ interpretiert er Songs wie „Irish Heartbeat“ von Van Morrison und Shane MacGowans „Fairytale of New York“ neu. Er lässt Soul und Punk einfließen, ohne die gängigen Irland-Klischees zu bedienen. Aber auch die drei neuen Eigenkompositionen zeigen seine Verbundenheit zu Irland.  Das Titelstück „The Irish Soul“ zeigt seine Liebe zum Tanz, „Independant Man“ wirft einen Blick auf die eigenen Biografie und „Ellen’s Song“ ist seiner im Jahr 2011 verstorbenen Mutter gewidmet.

Musizierte schon mit seinem Vater

Er ist eigentlich gebürtiger Australier. In Melbourne geboren, landete er als Dreijähriger mit seinen Eltern in Irland, wo er schon mit 12 Jahren seinen Vater und Starttenor Patrick O’Hagen auf seinen Tourneen in der Garderobe auf ihn wartend begleitete und gemeinsam mit ihm sang.

Mit 13 Jahren lernte er Gitarre spielen und begann zu komponieren. Dies prägte ihn. Johnny Logan erzählt von seiner Arbeitsweise, „Ich höre die Instrumente, höre die Arrangements und weiß daher wie gute Songs zu erarbeiten sind. Im Laufe meiner Karriere habe ich mich als Musiker weiterentwickelt, das ist ganz normal.“ Sein 22-jähriger Sohn hat ebenfalls die Musikerkarriere eingeschlagen.
 
Johnny Logan möchte mit „The Irish Connection 2“ am Erfolg seines vorherigen Albums „The Irish Connection“ anschließen, mit dem er bereits in den deutschen Charts landete und im gesamten Norden Europas für Furore sorgte und Gold und Platin erlangte.