Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

21 Stunden um den See. EXTREMGEHER / Der Kleinhöfleiner Johnny Steindl war der Schnellste beim Grenzgang rund um den Neusiedler See.

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VON NINA SORGER

OGGAU/KLEINHÖFLEIN / Sie haben es geschafft und den Neusiedler See in mehr oder weniger als 24 Stunden umrundet. Unter der Führung von Michael Oberhauser und Josef Burkhardt wagten 54 Starter und fünf Starterinnen aus Österreich, Ungarn und Deutschland den 120 Kilometer langen Grenzgang. Probleme mit Schuhwerk, Blasen und Wadenkrämpfen zwangen viele Wanderer vorzeitig zum Aufgeben, doch 13 kamen ins Ziel – und der Schnellste von ihnen war der Kleinhöfleiner Johnny Steindl (im Bild links). Er erreichte das Ziel in einer sagenhaften Gehzeit von nur 21 Stunden und 50 Minuten – gemeinsam mit Martin Krumpeck aus Schützen. „Das Wetter war sensationell: superwarm bei rund 16 Grad Celsius – und das im Winter!“, schwärmt Michael Oberhauser vom „Team 24 Stunden Burgenland“, schränkt aber ein: „Nur der Wind war extrem unangenehm – permanenter Starkwind machte uns bis zum Ziel in Oggau das Gehen sehr schwer.“

Josef Burkhardt ergänzt: „Wir haben als 24-Stunden-Burgenland-Team unsere persönlichen Geh-Ziele nicht erreicht. Aber wir haben in wenigen Wochen eine zukunftsreiche Veranstaltung entwickelt, die in Österreich und Ungarn schon jetzt viele Freunde gefunden hat. Und das baut auf.“ Daher soll es auch 2013 wieder eine Extrem-Tour geben, wie Oberhauser betont: „Und alle wollen wieder mitmachen, besonders diejenigen, die es heuer leider nicht bis in Ziel schafften.“