Erstellt am 27. Juli 2011, 00:00

60.000 zum Genussfest. WEINKOST NEU / Das Organisationsteam setzt auf Qualität und keinen Eintritt in der Eisenstädter Fuzo: Fest ist ausfinanziert.

Das Organisationsteam: Weinprofi Christian Zechmeister, Vizebürgermeister Günter Kovacs, Vereinsobmann Michael Freismuth und Kassier Geri Hicke (v.l.) stoßen mit Weinkönigin Patricia I. (Mitte), die beim Fest auch zur österreichischen Weinkönigin gekrönt wird, an.  |  NOEN
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VON BETTINA EDER

EISENSTADT /  Unser Anspruch ist die hohe Qualität, dies ist der rote Faden, der sich durchzieht, erklärt Stadtrat Michael Freismuth (ÖVP), Obmann jenes Vereines, der die Wein- und Genusstage Eisenstadt ausrichtet, knapp das Konzept der Nachfolgeveranstaltung der Weinkost.

Für das Fest der tausend Weine war im Vorjahr, nachdem die Organisatoren vor allem durch finanzielle Verluste 2010 rettete man sich mit einer noch ausstehenden Landesförderung für das Jahr 2009 auf 61.000 Euro Verlust, 2009 betrug das Minus sogar 130.000 Euro Schlagzeiten gemacht hatten, das Aus gekommen.

2011 ist laut Freismuth die Veranstaltung ausfinanziert. Er ergänzt: Aber natürlich sind wir im Rathaus auch um eine Förderung vorstellig geworden.

Heuer soll neben den roten Zahlen auch sonst alles anders werden.

Knapp 30 Genussstände sowie elf Weinstände werden von 24. bis 28. August den Bereich vom Rathaus bis etwas oberhalb des ehemaligen Schuhhauses Fleck füllen.

Angeboten werden Schmankerln größtenteils aus dem Burgenland   sowie aus allen burgenländischen Weinregionen.

Tolle Musik: Die Playboys  und Die Präsidenten

Am Vormittag hat das Fest einen Marktcharakter, nachmittags wird es dann zum chilligen Weinfest, erläutert Freismuth, und ergänzt: Auch bei der Musikauswahl setzen wir auf Qualität. Es wird kein Umtata und Trara geben, sondern wir haben zwei der besten Musikgruppen des Landes für uns gewinnen können: Die Playboys und Die Präsidenten. Darüber hinaus wird den ganzen Tag entspannte Jazzmusik im Stile von Nora Jones über die Beschallung gespielt.

Besonders stolz sind Freismuth und Stellvertreter, Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ), darauf, dass wir alle Wirtschaftstreibenden im Boot haben. Es war uns wichtig, auch die Betreiber der Schanigärten miteinzubeziehen.

Dass aus dem Fest ein gesellschaftlicher und finanzieller Erfolg wird, davon ist das Team rund um Freismuth überzeugt.

Organisationsteam  erwartet 60.000 Besucher

Knapp 60.000 Besucher erwarten sich Freismuth, Kovacs und Kassier Gerald Hicke. 8000 bis 10.000 Personen frequentieren täglich die Fußgängerzone, dazu erwarten wir zwischen 3000 bis 4000 Personen zusätzlich an jeden der fünf Abende, rechnet Kovacs vor.

Und das auch dann, wenn das Wetter einmal nicht so passt, wie Freismuth augenzwinkernd erklärt: Wenns oben auf der Orangerie geregnet hat, sind die Leute nach Hause gegangen oder gar nicht gekommen. In der Stadt kann man die Regenzeit im Lokal überbrücken und nach dem Regen steht man wieder im Trockenen und nicht im Gatsch.