Erstellt am 24. Juli 2013, 00:00

Abbieger „amtlich“. Verkehr / Durch die Neuregelung gibt es am Domplatz 9 Prozent mehr Verkehr, dafür an anderen Stellen bis zu 25 Prozent weniger Autos.

Abmontiert. Hans Peter Freiler und Bürgermeister Thomas Steiner montierten Montag Früh die „Testbetrieb“-Tafel ab.Gemeinde  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / Jetzt ist es fix: Der Rechtsabbieger beim Gasthaus Ruckendorfer in der Eisenstädter Innenstadt bleibt „für immer und ewig“.

Nach der knapp einjährigen Testphase ergab eine kürzlich durchgeführte Verkehrszählung, dass sich die Öffnung der Kreuzung in Summe positiv auf den Innenstadtverkehr auswirkt. „Das Rechtsabbiegen am Ende der Franz Liszt-Gasse wird somit zur Regel“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Im August des Vorjahres wurde das Rechtsabbiegen am Ende der Franz Liszt Gasse zu Probezwecken freigegeben. Da immer wieder Bedenken geäußert wurden, dass es dadurch zu einer Überlastung des Domplatzes kommen würde, wurde nun nach einem Jahr wieder eine Verkehrszählung durchgeführt. Die sich daraus ergebenden konkreten Zahlen zeichnen ein eindeutiges Bild für den Fortbestand der Öffnung.

Am Domplatz ist eine leichte Steigerung des Verkehrs zu verzeichnen. Im Vergleichszeitraum zum Vorjahr wurde eine maximale Steigerung von 8,9 Prozent registriert. Bürgermeister Thomas Steiner: „Diese zusätzlichen 500 bis 600 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden sind durchaus vertretbar und für den Domplatz zu verkraften.“

Domplatz mehr, Rest weniger Verkehr

Dafür ging seit der Öffnung der Autoverkehr in der Joseph Haydn-Gasse pro Tag durchschnittlich um ein Viertel zurück. Auch der Verkehr vom Josef Hyrtl-Platz in Richtung Joseph Haydn-Gasse ging um 25 Prozent zurück, im Gegenzug ist der Verkehr in der Franz Liszt-Gasse um 27 Prozent gestiegen. „Dieses Ergebnis zeigt uns, dass die Öffnung sehr gut angenommen wird und dass Parkplatzsuchende nun nicht mehr durch die Haydn-Gasse rollen, sondern direkt zu den Parkplätzen gelangen können“, erklärt Steiner.