Erstellt am 30. November 2011, 00:00

„Absolut grauslich!“. PERVERS / Kinderporno-Konsument wurde zu sechs Monaten auf Bewährung, 3000 Euro Geldstrafe und Therapie verurteilt.

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BEZIRK EISENSTADT / Bereits 2007 begann der heute 45-jährige Arbeiter aus dem Bezirk Eisenstadt, selbst Vater eines 13-jährigen Sohnes, damit, auf einschlägigen Internetplattformen und in Chatrooms nach Kinderpornos zu suchen.

Er soll zahllose Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen und mit anderen Chatteilnehmern getauscht haben.

Kinderpornos zeigten Kinder  im Alter ab fünf Jahren

 

Aufmerksam wurde die Polizei auf den Mann im Zuge von internationalen Ermittlungen, die vom Landeskriminalamt Wiesbaden (Deutschland) in die Wege geleitet wurden.

Die Ermittler fanden auf Festplatten und USB-Sticks des Angeklagten 6748 Bilddateien und 444 Videos mit kinderpornografischen Inhalten. „Das sind ja absolute Grauslichkeiten!“, hielt Richter Dr. Wolfgang Rauter dem Arbeiter vor.

Die Bilder und Filme zeigten Kinder ab dem Alter von fünf Jahren.

„Ist Ihnen bewusst, dass Sie damit einen Beitrag dazu leisten, dass diese Kinder von Geschäftemachern missbraucht werden?“, fragte der Richter den Angeklagten.

„Die Dummheit war größer als die Vernunft“, antwortete dieser und bekannte sich vollinhaltlich zu den Vorwürfen schuldig. Er wurde zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und zu 3000 Euro Geldstrafe unbedingt verurteilt. Außerdem muss sich der Mann auf eigene Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung unterziehen. Im Zuge dieser Therapie soll auch geklärt werden, ob bei dem Kinderporno-Konsument pädophile Neigungen vorliegen. Der Mann nahm das Urteil an.