Erstellt am 27. Mai 2015, 06:15

von Doris Fischer

AK: Umbau beschlossen. Als historischen Tag bezeichnete AK-Präsident die Vollversammlung, bei der Neugestaltung der AK in Eisenstadt beschlossen wurde.

Bald Baustelle. Großteil des Parkplatzes hinter der Arbeiterkammer muss demnächst dem Zubau weichen - an Parkplatzlösung wird gearbeitet.  |  NOEN, Doris Fischer
Nun ist es fix: Der Arbeiterkammer in der Wiener Straße stehen große Umbauarbeiten – auf baulicher Seite – bevor. Das ist zumindest das Ergebnis der vor Kurzem einberufenen Vollversammlung.

Es handelt sich dabei um ein größeres Bauvorhaben, dem die Vollversammlung mit ihren 50 Kammerräten – sie setzt sich aus 38 sozialdemokratischen Gewerkschaftern, acht ÖAAB-Vertretern, drei Freiheitlichen Arbeitnehmern und einem AUGE/Grüne-Vertreter zusammen – zustimmte.

„Alle 15 Jahre haben wir ein so großes Thema auf der Tagesordnung. Heute ist wieder ein solcher historischer Tag“, betonte AK-Präsident Al fred Schreiner im Zuge der Sitzungseröffnung.

Bis zu 4,5 Millionen kann Umbau kosten

Ein Rahmenbeschluss für die Kosten von bis zu 4,5 Millionen Euro – maximal 2,5 Millionen an Kredit und bis zu zwei Millionen aus Rücklagen der AK – wurde beschlossen.

Notwendig wurde der Um- und Zubau, da an zwei Stellen Wasser in das Gebäude eintritt – so auch in den Sitzungssaal, der aus den 1980er Jahren stammt.

„Einerseits soll der Eingangsbereich in eine Servicestelle umgebaut werden. Hier werden dann auch die Rechtsberatungen in einzelnen Büros stattfinden. Andererseits wird mehr Platz benötigt. Ein Zubau ist geplant“, ist vonseiten der Arbeiterkammer zu erfahren. Der Großteil des derzeitigen Parkplatzes wird dem Zubau weichen müssen.

AK-Büros kommen in Bibliotheksräume

„An einer Lösung für das Parken wird schon gearbeitet“, ist aus der AK zu erfahren. Aber auch die Bibliothek wird sich von ihrem derzeitigen Standort verabschieden müssen. Sie wird sich nach der Bauphase unterhalb des Sitzungssaales befinden. In die frei werdenden Räumlichkeiten ziehen Büros der AK ein, die durch die Umgestaltung des Eingangsbereichs verloren gehen.

Nach dem Rahmenbeschluss kann es jetzt ans Eingemachte gehen. Eine EU-weite Ausschreibung zur Erarbeitung des Planes wird demnächst folgen.

Und auch die Arbeiten müssen EU-weit ausgeschrieben werden. Natürlich möchte man vorwiegend burgenländische Unternehmen mit den Arbeiten beauftragen. Wenn alles nach Plan läuft, wird frühestens nächstes Jahr mit dem Bau begonnen.