Erstellt am 13. Februar 2013, 00:00

Alte Mauern fallen. Haus St. Martin / Der Abriss des Hauses St. Martin hat planmäßig begonnen. Bis Juni 2014 entsteht ein modernes Wohn- und Pflegeheim.

Beeinträchtigt. Direkt an die Baustelle grenzt das Theresianum, dessen Schüler noch bis ins nächste Schuljahr mit Baulärm lernen müssen.  |  NOEN
Von Nina Sorger

EISENSTADT / Die ersten Bagger rücken dem von der Caritas betriebenen Haus St. Martin zu Leibe, der rechte Teil des Komplexes wird abgerissen. Denn das in die Jahre gekommene Altenwohn- und Pflegeheim, das vor allem den Standards der Barrierefreiheit nicht mehr entsprach, soll einem modernen „Wohlfühlhaus“ weichen. Auf 5.000 Quadratmetern beherbergt es 93 Betten sowie eine zweigeschoßige, auch aus dem ersten Stock begehbare Kapelle. Außerdem werden im Erdgeschoß ein Café und ein Multifunktionsraum eingerichtet.

Der Wohn- und Pflegebetrieb ist komplett in den noch bestehenden linken Gebäudeteil verlegt und bleibt während der Bauarbeiten aufrecht.

Nachdem der Abriss planmäßig begonnen hat, soll der Neubau im Juni 2014 fertig sein, und dann wird auch der restliche Altbau abgerissen und durch Grünflächen ersetzt. Die Kosten betragen rund zwölf Millionen Euro.