Erstellt am 22. Juni 2016, 09:19

von NÖN Redaktion

Eine Ampel für den Festspiel-Verkehr?. Noch im Sommer soll Ampelanlage Fußgängern das Queren der St. Margarethener Hauptstraße ermöglichen.

 |  NOEN, Alfred Schauhuber

Seit Jahren wälzt sich während der Festspielzeit allabendlich eine Verkehrslawine durch Trausdorf und St. Margarethen, die ein sicheres Überqueren der Straße nahezu unmöglich machte.

Bereits seit dem Vorjahr steht die Gemeinde in Kontakt mit der Straßenbauabteilung des Landes. Nun soll noch im Sommer eine Lösung kommen, nämlich in Form einer Ampelanlage auf der Hauptstraße, Höhe Prof.-Dobrovskygasse.

„Im Sommer war der Ort praktisch zweigeteilt“

„Die Abstimmungen laufen noch, denn es ist sehr wichtig, dass hier auch die Anrainer eingebunden sind. Außerdem sind wir gerade dabei, eine Vereinbarung mit der Gemeinde auszuarbeiten“, so der Baudirektor des Landes, Wolfgang Heckenast.

Er versichert auch, dass der Festspielverkehr – aufgrund der heuer im Römersteinbruch stattfindenden Passionsspiele und der Oper im Steinbruch wälzen sich von Mittwoch bis Sonntag abends tausende Autos durch die Hauptstraße – nicht beeinträchtigt werde: „Da wird nur die Ampelanlage am Straßenrand montiert und die Bodenmarkierung eingezeichnet – beides behindert den Verkehr nicht“, so Heckenast.

St. Margarethens Bürgermeister Eduard Scheuhammer (ÖVP): „Im Sommer war unser Ort bisher praktisch zweigeteilt, weil man bei dem Verkehr nicht einmal über die Straße kam. Darum freue ich mich, wenn bald eine Ampel Abhilfe schafft.“