Erstellt am 28. Oktober 2013, 10:03

Angestellte gab Firmenbankdaten weiter. Eine Angestellte einer Rechtsanwaltskanzlei in Eisenstadt ist vergangene Woche auf Internetbetrüger reingefallen.

Zum Verzweifeln: Die Netz-Ausstattung für Handy und mobiles Internet sitzt bei uns an vielen Orten noch in der Steinzeit fest. In der Rechnung macht sich das aber höchstens durch Mehrkosten bemerkbar. Dagegen will eine Unternehmerin aus dem Bezirk Gmünd nun vorgehen. Wodicka  |  NOEN, www.BilderBox.com
Die Frau reagierte auf sogenannte Phishing-Mails, in denen es hieß, dass der Online-Banking-Zugang der Kanzlei bald ablaufen werde und gab - der Aufforderung entsprechend - firmenbezogene Daten weiter. Zeitgleich wurde sie von einer anderen Frau angerufen, der sie TAN-Codes durchgeben sollte. Der Schaden liegt im unteren fünfstelligen Euro-Bereich, so die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Montag.

Nachdem die Angestellte sowohl Codes als auch Firmendaten weitergegeben hatte, kam es zu zwei Überweisungen an verschiedene Banken im EU-Raum. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt.

Die Polizei warnt nun erneut vor derartigen Emails. In letzter Zeit seien vermehrt Phishing-Mails verschickt worden, hieß es von der Exekutive.