Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Asfinag ist nun am Zug. BAHNSCHRANKEN / Land möchte Abtretung eines Stückes S31 für Schranken. Asfinag grundsätzlich dafür. Einzelheiten noch offen.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON NINA SORGER

EISENSTADT / Die Eisenbahnkreuzung zwischen S31 und B50 war in den vergangenen Jahren immer wieder Schauplatz tragischer Unfälle mit Zügen und PKW. Seit langem wird ein Bahnschranken gefordert, der die Kreuzung sicherer macht. Die Errichtung einer Rotlicht-Überwachungsanlage in der Vorwoche (die BVZ berichtete) kann einen Schranken nicht ersetzen, wie man auch im Büro von Straßenbau-Landesrat Helmut Bieler (SPÖ) betonte.

In puncto Errichtung eines Schrankens hängt laut dem Büro Bieler allerdings alles von der Asfinag ab, denn: „Über Schnellstraßen wie die S31 darf per Gesetz kein Bahnschranken gehen. Daher verhandeln wir nun mit der Asfinag über eine Lösung – etwa die Abtretung eines Stücks Schnellstraße“, heißt es aus dem Büro des Landesrats.

Bei der Asfinag ist steht man dem Anliegen des Landes indes positiv gegenüber. „Da es sich um einen Unfallhäufungspunkt handelt und man durch diese Maßnahme die Sicherheit erhöhen kann, sind wir sehr an den Verhandlungen interessiert“, heißt es seitens der Asfinag. Momentan seien noch Einzelheiten – unter anderem bezüglich einer Betriebszufahrt (Anm.: zum BKF) – zu klären, dann werde das Verkehrsministerium hinzugezogen. Einen Zeitrahmen, bis wann alles unter Dach und Fach sein könnte, wollte man seitens der Asfinag nicht nennen.