Erstellt am 06. Januar 2016, 04:33

von Bettina Eder

Alt(dorfer) macht neu. Bäckerei Altdorfer übernimmt Traditionscafé Steiner und eröffnet im Sommer ein neues Lokal.

Erfolgreich. 1746 wurde das Unternehmen Altdorfer als Lebzelter, Wachszieher und Zuckerbäckerei gegründet, 1948 in eine Bäckerei umgewandelt. 1978 wurde das Haus um eine Konditorei erweitert. Ulrike Altdorfer-Prugnaller wird 2007 Geschäftsführerin. 2010 übernimmt sie das Geschäft mit ihrem Mann Dieter Prugnaller (Foto). Mittlerweile hat das Unternehmen vier Filialen in Eisenstadt und vier im Bezirk.  |  NOEN, Andreas Hafenscher
„Ja, wir werden heuer im ehemaligen Café Steiner ein neues Lokal eröffnen“, bestätigt Dieter Prugnaller, Chef der Bäckerei Altdorfer, auf Anfrage der BVZ.

Das Projekt sei zwar noch in den Kinderschuhen, aber fix ist, dass es mehr werden wird, als „nur“ ein Café oder eine Konditorei. Prugnaller dazu: „Gutes Frühstück und Konditoreibetrieb, aber auch ein interessantes Mittagsangebot und das gesund, vielleicht vegan oder vegetarisch.“

Es sei nicht nur der attraktive Standort, sondern man wollte das eigenen Geschäftsfeld – eben um Gesundes aus der Küche – erweitern. „Jeder Experte sagt einem reinen Bäckereibetrieb keine große Zukunft voraus. Wir haben zwar geschafft, hier mit unserer Qualität zu punkten, dennoch wollen wir unser Programm abrunden“, so Prugnaller.

Prugnaller: „Nur mit erheblichem Aufwand“

Dafür wird groß umgebaut. Prugnaller ergänzt: „Es redet natürlich der Denkmalschutz mit und die neuen Gesetze zur Barrierefreiheit müssen natürlich berücksichtigt werden. Das wird nicht leicht und ist nur mit erheblichem Aufwand umzusetzen, hat uns schon der Architekt gesagt.“

Die Steinersche Konditorei im Erdgeschoß wird einem zusätzlichen Gastraum weichen müssen. Doch geht alles nach Plan, soll im Sommer schon eröffnet werden –  rechtzeitig zum eigenen Firmenjubiläum. „Wir feiern heuer 270 Jahre Bäckerei Altdorfer. Wir sind der älteste Betrieb in der Stadt“, so Prugnaller stolz.

Eine Idee für einen Namen habe man auch schon, den will er allerdings noch nicht ausplaudern, „es wird etwas, das die Tradition des Standortes widerspiegelt“ – so viel sei schon mal verraten.