Erstellt am 30. Mai 2012, 00:00

Aussichtsturm in Sicht. JUBILÄUMSPROJEKT / Stadt, Raiffeisen und „Freunde des Eisenstädter Schlossparks“ errichten eine neue Gloriettewarte.

Modell. Der Turm wird wieder aus Holz errichtet werden.  |  NOEN

EISENSTADT / Die Gloriettewarte wurde im Jahr 1957 vom Touristenklub erbaut. Zuletzt war sie baufällig und musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Der Höhepunkt jedes Spaziergangs im Leithagebirge war die vierzehn Meter hohe hölzerne Warte. Zuletzt war sie jedoch baufällig und aus Sicherheitsgründen nicht mehr benutzbar. In den letzten Wochen wurde sie abgetragen und wird nun neu errichtet. Zur zusätzlichen Attraktivierung soll die gesamte Parapluie-Anhöhe nach historischem Vorbild wiederhergestellt werden. Konkret soll an der Stelle der alten Gloriettewarte eine neue Aussichtsplattform entstehen und der „Parapluie“ wieder errichtet werden. Bei letzterem handelt es sich um einen hölzernen Pavillon, der an einen Regenschirm erinnert.

Raiffeisen sponsert Warte  im Jubiläumsjahr

 

Um gehbehinderten und nicht schwindelfreien Besuchern die Möglichkeit der Aussicht zu geben, wird der Zugang zur untersten Aussichtsplattform barrierefrei gestaltet. Projektträger der Neugestaltung des Areals ist der Verein „Freunde des Eisenstädter Schlossparks“. „Der Verein erweitert nun sein Aufgabengebiet und nimmt sich der Attraktivierung des Bereichs rund um die alte Gloriettewarte an“, erklärt Obmann Wolfgang Leinner.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 294.000 Euro. Die Errichtung der Warte ist bis September 2012 geplant.

„Raiffeisen feiert 2012 das 90-jährige Jubiläum und nimmt dieses Ereignis zum Anlass, einen Beitrag für eine Aussichtswarte zu leisten. Die Warte spiegelt die Geschäftspolitik von Raiffeisen wider. Einerseits fest verankert im Land und bodenständig, andererseits offen für den Blick über die Grenzen des Burgenlandes hinaus“, begründet Raiffeisenlandesbank Burgenland Generaldirektor Julius Marhold das Engagement.