Erstellt am 10. Dezember 2013, 12:35

Bahnübergang bei S31 in Eisenstadt mit Schrankenanlage gesichert. In Eisenstadt ist die Eisenbahnkreuzung bei der Einmündung der S31 in die B50 mit einer Schrankenanlage ausgestattet worden.

Die Gesamtkosten von rund 240.000 Euro für die Errichtung teilen sich ÖBB Infrastruktur AG und Asfinag. Bisher war der Bahnübergang mit einer Lichtzeichenanlage gesichert. Im Vorjahr wurde zusätzlich eine elektronische Überwachung installiert.

In den vergangenen Jahren haben Unfälle an dem Bahnübergang Verletzte und Todesopfer gefordert. Die neue Schrankenanlage wurde in vierwöchiger Bauzeit errichtet. In Kooperation mit der Freistadt Eisenstadt wurde außerdem ein Bahnübergang auf der Strecke in Richtung Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt Umgebung) aufgelassen, teilten die ÖBB am Dienstag mit.

Ziel der ÖBB sei es, die Zahl der Eisenbahnkreuzungen zu reduzieren und sie durch Unter- oder Überführungen zu ersetzen. Zudem will die ÖBB-Infrastruktur AG in Zusammenarbeit mit Experten, dem Unterrichtsministerium und der Polizei sowie mit Fahrschulen die Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen weiter erhöhen und die Sensibilität der Verkehrsteilnehmer verstärken.