Erstellt am 28. April 2012, 14:15

Bahnübergang wird elektronisch überwacht. Unfälle am Bahnübergang an der S31 in Eisenstadt haben in den vergangenen Jahren Todesopfer und Verletzte gefordert. Mit der Errichtung einer Überwachungsanlage, die festhält, wenn ein Fahrzeug die Schienen trotz Rotlicht-Signals überquert, will die Bundespolizeidirektion (BPD) die Verkehrssicherheit im Bereich des stark frequentierten Bahnüberganges erhöhen.

Symbolbild
Am kommenden Mittwoch soll laut einer Mitteilung der BPD mit dem Bau der Sicherungsanlage begonnen werden. Dabei könne es kurzfristig auch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Anlage soll nach einer Testphase in Betrieb gehen. Wer dann das Rotlicht ignoriert, das vor dem näherkommenden Zug warnen soll, wird fotografiert und mittels Verwaltungsstrafe zur Kasse gebeten.

Außerdem stellt dieses Vergehen ein Vormerkdelikt dar. Durch die Überwachungsmaßnahme sollen die Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit der Eisenbahnkreuzung sensibilisiert und Verkehrsunfälle vermieden werden, hieß es von der Bundespolizeidirektion. Bei der Errichtung der Anlage seien das Land Burgenland, die Asfinag sowie die ÖBB mit eingebunden.