Erstellt am 25. Februar 2014, 13:36

von Werner Müllner

„Baugrenzen“ nun fixiert. Die Siedlungsgrenzen für Eisenstadt wurden im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Damit wurde festgelegt, wie sich die bebaute Fläche in Eisenstadt entwickeln wird.

Klare Grenzen. Im Stadtentwicklungsplan wird unter anderem festgelegt, wo gebaut werden darf und wo Grünland ist.  |  NOEN, Müllner
Von Werner Müllner

Kern des Stadtentwicklungsplanes ist es, für die Zukunft festzulegen, wie sich die Siedlungsgebiete in Eisenstadt weiterentwickeln sollen und welche Grün- und Freiräume für eine hohe Lebensqualität wichtig sind. Daher wurden für den Stadtentwicklungsplan „Eisenstadt 2030“ (STEP) im Vorjahr unabhängig voneinander zwei Studien in Auftrag gegeben.

Kleine Veränderungen können diskutiert werden

Teilergebnisse beider Studien wurden der Steuerungsgruppe zur Zustimmung vorgelegt und einstimmig beschlossen. Der Gemeinderat beschloss die dauerhafte Siedlungsgrenze (dunkelgrüne Linie, siehe Bild unten) einstimmig. Diese Siedlungsgrenze dient als Grundlage für den Bürgerbeteiligungsprozess.

x  |  NOEN, DI Alexander Cserny | Knollconsu
Diese dauerhafte Grenze Richtung Norden, Osten und Westen darf nicht mehr nach außen verschoben werden. Kleinräumige Veränderungen nach innen können diskutiert werden.

x  |  NOEN, Müllner
3.000 Einwohner mehr bis 2030 Derzeit verfügt Eisenstadt über Wohnbaulandreserven im Ausmaß von rund 160 Hektar, das entspricht rund 30 Prozent des gesamten Wohnbaulandes. Die Baulandreserven im Betriebsbauland betragen derzeit knapp 45 Hektar, das sind 45 Prozent des gesamten Betriebsbaulandes.

Wird das jährliche Bevölkerungswachstum der vergangenen zehn Jahre fortgesetzt (1,3 Prozent jährlich) würden im Jahr 2030 16.474 Einwohner in Eisenstadt leben. Gegenüber 2013 würde dies ein Mehr von rund 3.000 Personen bis 2030 ergeben (bei derzeit 13.458 Hauptwohnsitzen). Das Bahnhofsviertel, die Ried Langau, Kirchäcker Ost, Gartenäcker Nord und das Gebiet E_Cube werden als Untersuchungszonen festgelegt.

Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar von Werner Müllner aus der dieswöchigen Eisenstädter BVZ: