Erstellt am 13. Juni 2012, 00:00

Baustelle Kleinhöflein. WASSER / Innerhalb von drei Jahren soll Kleinhöflein überschwemmungssicher und mit neuem Kanal ausgestattet werden.

Überflutung. Nach der Generalsanierung sollen solche Szenen Geschichte sein. Allerdings wird das Projekt erst 2015 abgeschlossen.  |  NOEN
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KLEINHÖFLEIN / Die Stadtgemeinde Eisenstadt plant in den nächsten Jahren für den Stadtbezirk Kleinhöflein den weiteren Ausbau des Hochwasserschutzes. In diesem Zuge soll auch mit der Sanierung des Kanalnetzes und der teilweise noch fehlenden Umstellung von einem Misch- auf ein Trennsystem erfolgen. Insbesondere soll das Dorfgebiet vor Hochwasser und Verschlammung geschützt werden. Im Rahmen einer Infoveranstaltung am Donnerstag, dem 14. Juni, um 19 Uhr im Gasthof „Zur alten Schule“ werden die Kleinhöfleiner über notwendige Maßnahmen informiert.

Für das gesamte Projekt soll ein detaillierter Masterplan erstellt werden, in dessen Planung die Kleinhöfleiner eingebunden werden. „Die Projektplanung wird in enger Abstimmung mit dem Kleinhöfleiner Stadtbezirksausschuss und der Ortsbevölkerung erfolgen. Die Kleinhöfleinerinnen und Kleinhöfleiner werden selbstverständlich in die Gestaltung ihres Umfeldes eingebunden“, versichert Bürgermeister Thomas Steiner. Beim „Masterplan Kleinhöflein“ handelt es sich um ein Projekt, das im Zuge der Bürgerbeteiligung zum Leitbild der Stadterneuerung entstanden ist. Ziel ist ein langfristiger Hochwasserschutz für Kleinhöflein. Gleichzeitig mit dieser unbedingt notwendigen Maßnahme soll auch die Erneuerung der Infrastruktur – wie zum Beispiel die Verlegung von Stromleitung in den Untergrund und eventuell notwendige Erneuerung von Hausanschlüssen – erfolgen.

„Nach Fertigstellung der Arbeiten für Hochwasserschutz und Kanal sind die Gestaltung des Straßenraums und die damit verbundene Sanierung und der teilweise Neubau der Abschluss der Arbeiten“, so Stadtbezirksvorsteher Gemeinderat Josef Weidinger.

Bis zur Umsetzung dauert es noch. Wenn die Planungs- und Finanzierungsphase abgeschlossen ist, können im Sommer/Herbst des kommenden Jahres die ersten Umsetzungsschritte getätigt werden.

Eine mögliche Fertigstellung ist für 2015 geplant.