Eisenstadt

Erstellt am 29. Juni 2016, 05:54

von BVZ Redaktion

Eisenstadts Domplatz wird nun wieder grün . Der Domplatz wird mit Bäumen und Grünoasen wieder „wohnlicher“ gemacht. Straßensperre bei neuer Krankenkasse.

So wird der neue Domplatz.  |  zvg

Rund 1,7 Millionen Euro macht das Straßenbau-Budget für 2016 aus, davon werden 1,35 Millionen in die Neuerrichtung investiert. Neben der Straßeninfrastruktur wird heuer aber auch auf die Gestaltung des Domplatzes ein besonderes Augenmerk gerichtet: Der Platz vor der Domkirche bekommt ein neues Gesicht.

„Neuer Platz soll zum Verweilen einladen“

Teile der bestehenden Platten vor dem Dom werden entfernt und durch Grünflächen, Bäume und Sitzmöglichkeiten wird dem Platz ein frischeres und attraktiveres Gesamterscheinungsbild verpasst.

„Die Neugestaltung des Platzes ist vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Anliegen, dass wir natürlich gerne aufgenommen haben. Das neue Gesicht des Platzes soll zum Verweilen einladen und die Fläche insgesamt attraktiver gestalten“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. Die Kosten dafür betragen 20.000 Euro

Kleinhöfleiner Hauptstraße als größtes Projekt

Das größte Straßenbauprojekt des heurigen Jahres ist die Fertigstellung der Kleinhöfleiner Hauptstraße und der Johann Kodatsch-Straße. Dabei erfolgte die komplette Sanierung des Kanalsystems in der Kleinhöfleiner Hauptstraße und den einmündenden Straßen und Gassen.

Das Gelände um den Winzerkirtag wird ein begrünter, verkehrsberuhigter Platz mit Niveauanhebung der Fahrbahn, vor dem Kindergarten wird eine Begegnungszone verordnet, im Bereich vor dem Martinshof und der Feuerwehr kommt es ebenfalls zu einer Niveauanhebung der Fahrbahn. In der südlichen Einfahrt in die Hauptstraße soll mit einer Bodenschwelle und Fahrbahnverengungen Autofahrern signalisiert werden, dass sie in eine verkehrsberuhigte 30er-Zone fahren.

Rund um die neue Krankenkasse

Seit Anfang Juni laufen die Arbeiten in der Siegfried Marcus-Straße (Spange Süd). Dieses Projekt wurde durch den Neubau der Burgenländischen Gebietskrankenkasse (BGKK) notwendig und wird gemeinsam mit dieser abgewickelt. Die Kosten belaufen sich gesamt auf ca. 200.000 Euro.

Im Zuge des Neubaus werden zwei Linksabbieger zur BGKK und zwei Bushaltestellen errichtet. Die Baustelle soll Ende August abgeschlossen sein. Sowohl der neue Stadtbus Eisenstadt als auch die überregionalen Busse werden zur BGKK fahren.

Ein weiterer wichtiger Punkt dieses Projekts ist die Verbindung des Gehweges vom Haidäckerpark kommend über die Bahngleise, vorbei an der BGKK bis hin zum Fachmarktzentrum. Umgesetzt wird diese Maßnahme im kommenden Jahr.

Baustelle bei Burger King und Verbindungsstraße

In den Sommermonaten wird das Projekt Bad Kissingen-Platz gemeinsam mit dem Land in Angriff genommen: Geplanter Start ist 4. Juli 2016. Die Freistadt Eisenstadt beabsichtigt den Knoten Neusiedler Straße (B50 Burgenland Straße) und Bad Kissingen-Platz neu auszubauen.

Im Plan. Wolfgang Heckenast von der Straßenbauabteilung, Landesrat Helmut Bieler und Bürgermeister Thomas Steiner (v.l.) präsentieren den detailreichen Plan für den Ausbau beim Bad Kissingen Platz.  |  zvg

Der Knoten Bad Kissingen-Platz ist ein wichtiger Anbindungsknoten für das Aufschließungsgebiet Kirchäcker und die zukünftige Erschließungsachse entlang des Krautgartenweges an das höherrangige Straßennetz. Aus diesem Grund wurde auch die Verbindungsstraße vom Bad Kissingen-Platz zum Krautgartenweg geplant und auch in einer ersten Phase bereits umgesetzt.

Auf Grund der Bedeutung der Straßenanbindung Bad Kissingen-Platz für die Anbindung der Aufschließungsgebiete Kirchäcker und Eisenstadt Ost wurde gemeinsam mit dem Amtssachverständigen des Landes eine hochwertige Anbindung mit Linksabbiegestreifen auf der B50 und getrennte Einbiegestreifen auf dem Ast Bad Kissingen-Platz erarbeitet. Um die Leistungsfähigkeit des Knotens zu gewährleisten, ist die Anordnung einer Ampelanlage erforderlich.

Neues Verfahren für Straßensanierung getestet

Im oberen Bereich der Feldstraße sowie auf einem Teilstück des Buchgrabenwegs wurde in den vergangenen Tagen ein neues Verfahren zur Straßensanierung getestet. Diese Dünnschichtdecke wird in der Kaltbauweise mit einem sehr wirtschaftlichen Materialverbrauch auf bestehende Straßen aufgetragen. Die vorhandene Substanz der sanierfähigen Deckschicht wird dabei erhalten, ein Abfräsen des Bestands nicht notwendig.

Durch den schnellen Arbeitsfortschritt kommt es nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Bewährt sich das neue Verfahren, so wird es in den kommenden Jahren auf mehreren Straßen angewendet.