Eisenstadt

Erstellt am 09. November 2016, 05:53

von Nina Sorger

Verwirrung um Busspur beim Eisenstädter Dom. Autofahrer unsicher, ob sie geradeaus oder rechts durch Busbucht fahren sollen. Markierungen und Tafel sollen helfen.

Unsicher. Viele Autofahrer sind nicht sicher, ob die Bodenmarkierungen am Domplatz sie geradeaus oder nach rechts leiten. So funktioniert es richtig: Links fahren die PKW und Stadtbusse, rechts nur die Busse. Foto: Nina Sorger  |  Nina Sorger

Die neue Begegnungszone am Domplatz sorgt für erste Verwirrung unter den Autofahrern, hervorgerufen durch die neuen Bodenmarkierungen. Diese zeigen auf der gerade über den Platz führenden Spur eine Bushaltestelle, während der Straßenverlauf – hält man sich an die Markierung – nach rechts durch die Busbucht führt.

„Darf ich jetzt weiter geradeaus fahren oder nicht?“

„Die einen Autofahrer fahren geradeaus durch die Busspur, die anderen nehmen die markierte Strecke, und am Ende der Busbucht kommen alle zusammen, und keiner kennt sich aus: Darf ich jetzt weiter geradeaus fahren oder nicht?“, so ein Autofahrer.

Eine Antwort kommt von der Stadtgemeinde. „Man darf und soll auch weiterhin geradeaus fahren, das zeigt auch eine der Markierungen“, heißt es aus dem Bürgermeisterbüro: „Die eingezeichnete Haltestelle wird künftig für die Stadtbusse, die am 12. Dezember starten, sein. Solche Fahrbahnhaltestellen sind in Wien gang und gäbe. Wenn ein Stadtbus dort hält, muss man warten. Die nach rechts führende Markierung ist für die Busse gedacht.“

Diese Regelung wird auch mit einer kürzlich über der neuen Einstiegstelle angebrachten Hinweistafel verdeutlicht. „Das muss sich noch ein bisschen einspielen, dann wird es funktionieren“, ist man sich in der Stadtgemeinde sicher.