Erstellt am 22. April 2011, 11:40

Brandalarm auf der Seebühne Mörbisch. Während Donnerstagmittag Schweißarbeiten durchgeführt wurden, brach bei einem Beleuchtungsturm Feuer aus. Arbeiter löschten die Flammen, bevor die Feuerwehr eintraf, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.

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Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Laut Exekutive sei der Schaden beträchtlich, er dürfte jedoch durch eine Versicherung gedeckt sein.

Um 10.00 Uhr hatten Mitarbeiter einer Firma in der Nähe des südseitig gelegenen Beleuchtungsturmes mit Schweißarbeiten begonnen. Gegen Mittag bemerkte ein Arbeiter Flammen und Rauch im unteren Bereich des Turmes und schlug sofort Alarm. Die Arbeiter alarmierten die Feuerwehr und kämpften mit vier Handfeuerlöschern und Wasser gegen die Flammen. Beim Eintreffen der Polizei war der Brand bereits gelöscht, auch die Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.

Wie es zu dem Brand kam, war vorerst unklar. Aufgrund der Zeitabläufe und des Spurenbildes sei "mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Einbringung einer offenen Zündquelle" bei den Schweißarbeiten zunächst ein Glimmbrand entstanden. Durch die Luftströmung kam es zur Entzündung.

Brandermittler aus dem Bezirk Mattersburg und vom Landeskriminalamt untersuchten den Vorfall. Um einen elektrischen Defekt im Bereich der Kabel oder bei den Sicherungskästen auszuschließen, sollen laut Sicherheitsdirektion Burgenland auch Beamte der Kriminaltechnik des Bundeskriminalamtes beigezogen werden. Vor einigen Tagen seien neue Glasfaserkabel eingezogen worden, so der Bürgermeister von Mörbisch, Peter Vargyas (S), zur APA. Das Löschen des Brandes habe "keine Viertelstunde gedauert", sagte der Ortschef.

Der Schaden am Beleuchtungsturm und den elektrischen Einrichtungen sei laut Sicherheitsdirektion "erheblich". Eine Schadenssumme stand noch nicht fest. "Wir wissen noch nichts Genaues", meinte Vargyas.