Breitenbrunn

Erstellt am 24. September 2016, 05:19

von BVZ Redaktion

Seebad-Stammgäste: „Natur soll bleiben“. Langjährige Gäste im Seebad Breitenbrunn sorgen sich um dessen Zukunft . Auch Bernd Lötsch verfolgt Pläne mit Interesse.

Skeptisch. Doris Riedl, Christian Müller-Uri, Ludwig Gussenbauer, Heimo Hecht, Bernd Lötsch, Sisi Stangl und Michaela Velissaris (v.l.).  |  BVZ, Janisch

Kürzlich sollten die Projekte, die nach einer internationalen Ausschreibung durch die Esterházy Betriebe eingereicht wurden, zum Seebad Breitenbrunn präsentiert werden. Dies musste kurzfristig wegen der Erkrankung zweier Vortragender abgesagt werden.

Vor allem langjährige Gäste verfolgen das Geschehen mit Interesse.

Pläne für Seebad treffen auf Skepsis am See

„Unser Anliegen ist der Erhalt des Low-Budget-Urlaubsressorts für Personen und Familien mit niedrigem Einkommen, insbesondere der Bestandserhaltung des Tages-, Saison- und Dauercampingplatzes, in seiner derzeitigen Form“, erklärt Sisi Stangl von der Interessensgemeinschaft für den Erhalt des Seebads Breitenbrunn in seiner naturbelassenen Form.

„Wir haben in den letzten Monaten durch viele Gespräche erfahren, dass die Tagesgäste, Campingurlauber und Saisoncamper gerade deshalb das Seebad so sehr zu schätzen wissen, weil es naturbelassen ist!“, stellt Michaela Velissaris weiter fest.

Ein weiterer Interessierter ist der Ökologe Bernd Lötsch: „Die Region ist eine Herzensangelegenheit für jeden Ökologen. Ich bin, seit ich sieben war, mit der Region vertraut. Ich beziehe noch keinen Standpunkt, aber man will einfach sehen, worum es sich handelt“, erklärt er. Denn man müsse „höchste Sensibilität in Bezug auf die ökologische Situation“ nehmen, so Lötsch weiter.

Vonseiten der Esterházy Betriebe wird festgestellt, dass „der Naturbadcharakter auf jeden Fall erhalten bleibt. Der Masterplan wird mit allen Interessensgruppen erarbeitet. Alle diese Gruppen sind uns gleich wichtig und es wird jeder seinen Platz finden.“