Erstellt am 09. April 2015, 14:37

von APA/Red

Bündnis Liste Burgenland will "ausmisten". Angriffslustig gibt sich das am Donnerstag in Eisenstadt präsentierte erste Wahlplakat des Bündnis Liste Burgenland (LBL).

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Das Sujet zeigt das Spitzenduo Manfred Kölly und Rouven Ertlschweiger entschlossen dreinblickend, daneben heißt es in großen Buchstaben: "Jetzt. Ausmisten." Den offiziellen Wahlauftakt veranstaltet das Bündnis am 17. April in Deutschkreutz, wo Kölly als Bürgermeister amtiert.

Ab Montag will man mit Plakaten präsent sein

Ab Montag will man mit Plakaten präsent sein, erläuterte Martin Klikovits, der mit Wolfgang Rauter den Wahlkampf der LBL leitet. Geplant seien drei Sujets, die für jeweils zwei Wochen plakatiert werden. "Burgenlandweit wird es circa 120 Großplakate von 16 bis 48 Bogen geben", erläuterte Klikovits. In den Gemeinden sollen zusätzlich Plakate im Format A0 affichiert werden, auf denen sich die Bezirkskandidaten präsentieren können.

Im Wahlkampf will das Bündnis - Liste Burgenland und Team Stronach haben sich bei der Kandidatur für die Landtagswahl zusammengetan - auch fünf gebrandete Autos einsetzen. In einem Anhänger befindet sich eine mobile Bühne zum Aufbau bei Veranstaltungen.

Wahlkampfkosten von rund 270.000 Euro

Die Wahlkampfkosten budgetiere man bei der LBL mit rund 270.000 Euro, so Klikovits. Bis zum Wahlkampfauftakt sollen auch die Bezirks-Spitzenkandidaten feststehen. Im Bezirk Eisenstadt-Umgebung ist die Entscheidung bereits gefallen: Am ersten Listenplatz kandidiert Rauter, auf Platz zwei tritt Team Stronach Burgenland-Obmann Herbert Klikovits an.

Im Wahlkampf will das Bündnis Liste Burgenland dafür eintreten, die Zinsen für Wohnbauförderungsdarlehen auf Null zu senken. Dies solle auch zu einer Reduzierung der Mieten in Genossenschaftswohnungen führen. Auch die medizinische Versorgung will man mit der Forderung nach "raschen" Facharzt- und Operationsterminen ansprechen.

Bei der LBL sei man überzeugt, dass die SPÖ am 31. Mai eine "satte Mehrheit" erreichen werde. "Aber Gnade Gott dem Burgenland", wenn die Sozialdemokraten auch die Absolute Mehrheit bekämen, meinte Rauter.